Die vorderste Position im Schlag: Schienbeine senkrecht, Arme lang, Rumpf vorgekippt, Blatt taucht ein. Die kraftvollste und zugleich empfindlichste Stelle des Bewegungsablaufs.
Der Hebel am Schwungrad des Ruderergometers, meist 1 bis 10. Er reguliert nur die Luftzufuhr — wie eine Gangschaltung, nicht wie ein Gaspedal. Für den Einstieg: Stufe 3–5.
Die 90-Grad-Drehung des Blatts um die eigene Längsachse, damit es zwischen den Schlägen flach über das Wasser läuft statt hochkant. Reihenfolge: Ausheben, Federn, Hände weg.
Ruderschläge pro Minute. Einstieg und Techniktraining liegen bei 18–22, Fortgeschrittene bei 24–28; im Crew-Boot liegt das Renntempo über 2000 m bei 34–38.
Vereins-Slang für den Vorroll-Fehler, bei dem sich die Knie beugen, bevor die Hände an ihnen vorbei sind — Hände und Knie kollidieren, die Bewegung verliert ihre gerade Linie.
Skullen heißt zwei kurze Ruder, eins pro Hand, symmetrisch. Riemenrudern heißt ein langes Ruder mit beiden Händen und eine fest zugeteilte Bootsseite — asymmetrisch.
Die Rückführung in die Auslage, in exakt umgekehrter Reihenfolge: Arme, Rumpf, Beine. Sie dauert rund doppelt so lang wie der Durchzug — das ist das Ratio 1:2.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.