Ruderschläge pro Minute. Einstieg und Techniktraining liegen bei 18–22, Fortgeschrittene bei 24–28; im Crew-Boot liegt das Renntempo über 2000 m bei 34–38.
Die Schlagzahl ist die Zahl, an der man Einsteiger sofort erkennt — meist, weil sie zu hoch ist. Für Technikarbeit und den Einstieg gelten 18 bis 22 Schläge pro Minute, Fortgeschrittene fahren 24 bis 28. Im Crew-Boot liegt das Renntempo über 2000 Meter bei 34 bis 38, der Start kann kurzzeitig über 45 gehen. Der entscheidende Punkt: Mehr Frequenz ist nicht schneller, wenn dabei die Länge verloren geht. Sobald die Frequenz über den Bereich steigt, den du sauber halten kannst, verwischt die Reihenfolge Beine, Rumpf, Arme — und was du bei hoher Frequenz übst, zementierst du. Länge kommt vor Frequenz. Ein Sonderfall ist unruhiges Wasser: Im Küstenrudern fahren Erfahrene eher rund 22 statt 18 Schläge, weil der Vortrieb sonst zwischen den Wellen verloren geht. Am Ergometer gilt dieselbe Logik — die Wattzahl folgt der Technik, nicht der Hektik.