Die 90-Grad-Drehung des Blatts um die eigene Längsachse, damit es zwischen den Schlägen flach über das Wasser läuft statt hochkant. Reihenfolge: Ausheben, Federn, Hände weg.
Die Reihenfolge ist festgelegt und wird trotzdem ständig vertauscht: erst Ausheben — die Hände senken sich, das Blatt kommt senkrecht aus dem Wasser —, dann Federn, dann Hände weg. Fertig gefedert muss das Blatt sein, bevor die Hände den Körper verlassen; wer zu spät dreht, startet den Freilauf mit einem hochkant stehenden Blatt und fängt jeden Windstoß und jede Welle ein. Die Drehung passiert durch Rollen in den Fingern, nicht durch Hochreißen des Handgelenks, sonst wird sie ruckartig statt fließend. Beim Skullen wird daraus die schwerste Timing-Aufgabe des Sports, weil beide Handgelenke exakt gleichzeitig rollen müssen: Dreht ein Blatt früher, verlierst du genau die Stabilität, die zwei symmetrisch geführte Blätter eigentlich geben. Übe es bei niedriger Schlagzahl — bei hohem Tempo überdeckst du Synchronfehler, statt sie zu beheben.