5-Gegen-5 — Glossar

Alle 5-Gegen-5-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Clearen (3x3) (Regel)
Erobert die verteidigende Mannschaft den Ball — per Rebound, Steal oder Block —, muss sie ihn erst hinter den Zwei-Punkte-Bogen bringen, bevor sie abschließen darf. Sonst zählt der Korb nicht.
Closeout (Bewegung)
Das kontrollierte Herauslaufen zu einem wurfbereiten Gegner: die letzten Meter mit kurzen, gebremsten Schritten, eine Hand oben, Schwerpunkt tief.
Doppelarm-Schwung (Cheatcode)
Beide Arme beim Absprung nach hinten-oben reißen statt nur einen mitzunehmen. Bei jungen Volleyballerinnen hob der Armschwung die Sprunghöhe um rund 15–19 %.
Drei-Sekunden-Regel (Zone) (Regel)
Als Angreifer darfst du höchstens drei Sekunden am Stück in der gegnerischen Zone stehen, solange dein Team im Vorderfeld den Ball kontrolliert. Verstoß heißt Ballbesitzwechsel.
Foultrouble (Slang)
Der Zustand, in dem du so viele persönliche Fouls gesammelt hast, dass dich der Trainer vorsichtshalber setzt. Nach FIBA-Regeln ist beim fünften persönlichen Foul Schluss.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
P&R-Coverage (Bewegung)
Sammelbegriff für die Antwort der Verteidigung auf ein Pick and Roll: Drop, Switch, Hedge, ICE oder Blitz. Was gerufen wird, entscheidet, wo die Lücke aufgeht.
Quiet Eye (Cheatcode)
Der lange, ruhige Blick auf einen einzigen Zielpunkt — meist den vorderen Ringrand — bevor die Wurfbewegung startet. Bei Eliteschützen dauert er rund 900 Millisekunden und länger.
Shot-Clock-Reset (Regel)
Nach einem eigenen Offensiv-Rebound springt die Wurfuhr nur auf 14 Sekunden zurück, nicht auf die vollen 24. Erst ein Ballgewinn des Gegners startet wieder eine 24er-Uhr.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.