Als Angreifer darfst du höchstens drei Sekunden am Stück in der gegnerischen Zone stehen, solange dein Team im Vorderfeld den Ball kontrolliert. Verstoß heißt Ballbesitzwechsel.
Kaum ein Pfiff wirkt für Einsteiger so willkürlich — schließlich hast du nur da gestanden, wo dein Trainer dich haben will. Genau das ist der Punkt: Die Regel verhindert, dass sich ein großer Spieler dauerhaft unter dem Korb einnistet. Die Zählung startet, sobald ein Fuß die Zone berührt, und stoppt erst, wenn beide Füße wieder draußen sind — kurz den Fuß heben reicht also nicht. Der typische Anfängerfehler ist, das als Positionsfrage zu behandeln. Es ist eine Bewegungsfrage: rein, Kontakt suchen, wieder raus, neu anbieten. Und eine Abgrenzung, die im Verein regelmäßig Streit auslöst: Die Variante für Verteidiger, die nicht länger als drei Sekunden ohne echten Gegenspieler in der Zone stehen dürfen, gibt es nur in Ligen wie der NBA. Nach FIBA-Regeln ist Zonenverteidigung frei erlaubt.