Quiet Eye

Der lange, ruhige Blick auf einen einzigen Zielpunkt — meist den vorderen Ringrand — bevor die Wurfbewegung startet. Bei Eliteschützen dauert er rund 900 Millisekunden und länger.

Worauf es ankommt

Das E in BEEF steht für Eyes, und genau dieser Buchstabe wird beim Üben überblättert. Dabei ist er der billigste Hebel, den du hast: In einer Untersuchung mit 240 Teilnehmenden schlug ein reines Blicksteuerungs-Training das klassische Techniktraining bei Anfängern und Fortgeschrittenen deutlich — und der Vorteil hielt sogar unter Verteidigungsdruck. Praktisch heißt das: einen einzigen Punkt festlegen, üblicherweise den vorderen Ringrand, ihn ruhig fixieren, bevor die Beine losgehen, und halten, bis der Ball die Hand verlassen hat. Der typische Fehler ist der springende Blick zwischen Ball, Verteidiger, Brett und Ring. Unter Anspannung wird das schlimmer: Angst verkürzt die Fixation beim Freiwurf, und mit ihr fällt die Quote. Eine Einschränkung gehört dazu — Quiet Eye ersetzt keine Wurfmechanik.