Der Zustand, in dem du so viele persönliche Fouls gesammelt hast, dass dich der Trainer vorsichtshalber setzt. Nach FIBA-Regeln ist beim fünften persönlichen Foul Schluss.
„Der ist in Foultrouble“ fällt in jeder Halbzeitpause und wird nie erklärt — gemeint ist die Rechnung, die jeder Trainer im Kopf führt: Wie viele Fouls hat mein wichtigster Spieler, und wie viel Spiel ist noch übrig? Die bewährte Faustregel funktioniert auch für dich selbst: Deine Foulzahl sollte unter der Nummer des laufenden Viertels bleiben. Zwei Fouls im zweiten Viertel heißt Bank, nicht Kampfgeist. Denn Fouls sind zweimal knapp — persönlich, weil das fünfte dich vom Feld nimmt, und als Team, weil ab dem fünften Mannschaftsfoul im Viertel jedes weitere dem Gegner zwei Freiwürfe schenkt. Der unterschätzte Auslöser ist nicht Härte, sondern Müdigkeit: Wer keine Beine mehr hat, ersetzt Beinarbeit durch Nachgreifen. Frische Beine sind deshalb aktive Foulprävention.