SUP-Wave — Glossar

Alle SUP-Wave-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Board-Volumen (Liter) (Equipment)
Der Rauminhalt eines Boards in Litern — die aussagekräftigste Kennzahl beim Boardkauf, weil sie über Auftrieb und damit über Wellenanzahl entscheidet.
Catch (Einstechen) (Bewegung)
Der Moment, in dem das Paddelblatt vorn ins Wasser eintaucht. Er entscheidet über den größten Teil des Vortriebs im Schlag.
Drop-In (Regel)
Im Surfen der Vorfahrtsverstoß, bei dem jemand in eine bereits gefahrene Welle einsteigt. Im Skateboarding dagegen das Einfahren in eine Rampe von der Coping.
Duck Dive (Enttauchen) (Bewegung)
Das Untertauchen des Boards, um unter einer brechenden Welle hindurchzukommen, statt von ihr zurückgeworfen zu werden.
Hip Hinge (Hüftbeugemuster) (Bewegung)
Das Beugen aus der Hüfte bei nahezu geradem Rücken und leicht gebeugten Knien — Grundmuster von Kreuzheben, Rudern und Kettlebell-Swing.
Line-Up (Slang)
Der Bereich hinter der Brandung, in dem die Surfer auf die Wellen warten — und zugleich der soziale Ort, an dem die Spot-Regeln gelten.
Pop-Up (Take-off) (Bewegung)
Der Übergang vom Liegen in den Stand auf dem Brett — eine einzige flüssige Bewegung, während die Welle das Board schon trägt.
Quick-Release-Leash (Equipment)
Die einzige Leash-Bauart fürs Wildwasser: Schnellauslöser am Hüft- oder Brustgurt, verbunden mit der Schwimmweste. Die Fuß-Leash vom Meer gehört an keinen Fluss.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Set (Wellensatz) (Slang)
Wellen kommen fast nie einzeln, sondern in Gruppen von etwa drei bis sechs — einem Set —, gefolgt von einer ruhigeren Pause. Genau diese Pause ist dein Zeitfenster zum Rauspaddeln.
Standposition am Tragegriff (Cheatcode)
Füße parallel und schulterbreit neben dem Tragegriff in der Board-Mitte — die schnellste Korrektur für wackelige Anfänger.
T-Griff (Equipment)
Der T-förmige Griff am oberen Ende des SUP-Paddels. Die obere Hand gehört immer darauf — sonst paddelst du nur mit dem Arm.
Turtle Roll (Bewegung)
Statt das Board unter die Welle zu drücken, drehst du dich mitsamt Brett um die Längsachse und lässt die Welle über euch rollen. Die Lösung für Boards mit zu viel Volumen zum Duck-Diven.
Vorfahrt (Priority) (Regel)
Die wichtigste Regel im Wasser: Wer dem brechenden Teil der Welle am nächsten ist, hat Vorrang.
Windfenster (Bewegung)
Der dreidimensionale Bereich in Windrichtung vor dir, in dem sich der Kite bewegen kann. Wo er darin steht, entscheidet über die Zugkraft.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.