Beachhandball — Glossar

Alle Beachhandball-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Doppelprellen (Regel)
Du prellst, fängst den Ball — und prellst erneut. Das ist verboten: Nach dem Fangen bleiben dir drei Schritte und drei Sekunden zum Passen oder Werfen, sonst gibt es Freiwurf.
Fliegender Wechsel (Regel)
Wechseln ohne Spielunterbrechung, beliebig oft — aber nur über die eigene, 4,5 Meter breite Wechselzone. Wer zu früh aufs Feld läuft, kassiert zwei Minuten.
GIRD (Innenrotationsdefizit) (Cheatcode)
Deine Wurfschulter verliert Innenrotation gegenüber der anderen Seite. Als Praxiskonvention gilt: Bleibt die Seitendifferenz unter etwa 20 Grad, ist sie unauffällig.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Satzsystem (Beachhandball) (Regel)
Gewonnen wird über Sätze, nicht über Tore: zwei Sätze à zehn Minuten. Steht ein Satz am Ende unentschieden, entscheidet das nächste Tor sofort — das Golden Goal.
Stemmschritt (Bewegung)
Der harte, fast gestreckte Aufsatz des vorderen Beins beim Anlaufwurf. Er bremst dich abrupt ab und wandelt die Energie des Anlaufs in Rotation des Oberkörpers um.
Werferschulter (Bewegung)
Das Überlastungsmuster der Wurfschulter: Tausende Würfe machen die Innenrotatoren stark und lassen die Außenrotatoren zum schwächsten Glied werden.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.