Fliegender Wechsel

Wechseln ohne Spielunterbrechung, beliebig oft — aber nur über die eigene, 4,5 Meter breite Wechselzone. Wer zu früh aufs Feld läuft, kassiert zwei Minuten.

Worauf es ankommt

Handball stoppt nicht zum Wechseln — genau das macht das Tempo aus, das beim ersten Zuschauen überfordert. Du darfst jederzeit und beliebig oft rein und raus, solange es über die eigene, 4,5 Meter breite Wechselzone passiert. Der Preis dafür ist eine harte Reihenfolge: Erst muss der ausgewechselte Spieler die Zone verlassen haben, dann darf der neue aufs Feld. Wer sich vor Eifer eine halbe Sekunde zu früh bewegt, produziert einen Wechselfehler — und der kostet zwei Minuten Unterzahl, also mehr, als frische Beine in dieser Zeit einbringen. Im Training ist die Regel deshalb vor allem eine Kommunikationsübung: laut ansagen, Blickkontakt, dann gehen. Was Einsteiger unterschätzen: Die Auszeit-Logik ist das genaue Gegenteil — drei Team-Time-outs à 60 Sekunden, nur eines pro Halbzeit und nur bei eigenem Ballbesitz.