GIRD (Innenrotationsdefizit)

Deine Wurfschulter verliert Innenrotation gegenüber der anderen Seite. Als Praxiskonvention gilt: Bleibt die Seitendifferenz unter etwa 20 Grad, ist sie unauffällig.

Worauf es ankommt

GIRD ist die Abkürzung, die in jedem Schulter-Guide auftaucht und nie ausgeschrieben wird: das Innenrotationsdefizit der Wurfschulter. Sie steht ausgedrehter da als die andere Seite, verliert dafür Innenrotation — der Preis für Tausende Würfe. Der typische Fehler ist, auf einen absoluten Wert zu starren. Entscheidend ist der Seitenvergleich: Wie viel schlechter dreht die Wurfschulter nach innen als die Gegenseite? Prüf das regelmäßig, und lass den GIRD-Check einmal von Trainer oder Physio abnehmen, wenn du es genau wissen willst. Gegenmittel sind die hintere Kapsel per Sleeper Stretch und Kraft für die Außenrotatoren. Ehrlich dazu: Die verbreitete Marke von 20 Grad ist eine Praxiskonvention mit biomechanischer Begründung, kein meta-analytisch fixierter Schwellenwert — auffällig ist keine einzelne Zahl, sondern eine Differenz, die über die Saison wächst.