Die Grundtechnik der klassischen Loipe: Abstoß aus der Steigzone, dann Gleiten auf einem Ski. Arm und Bein arbeiten über Kreuz — rechtes Bein vor, linker Arm vor.
Vortrieb allein über beide Stöcke, ohne Beinabstoß. Braucht keine Steigzone und ist bis rund 8–10 % Steigung oft mindestens so schnell wie der Diagonalschritt.
Sammelbegriff fürs Rutschen und Balancieren auf Nicht-Schnee-Features wie Boxen, Rails und Tubes. Nicht die Höhe entscheidet hier, sondern die seitliche Balance.
Lawinenverschütteten-Suchgerät, Sonde und Schaufel — die drei Teile der Kameradenrettung. Keines wirkt allein, und das LVS gehört unter die Jacke, nie in den Rucksack.
Der 180-Grad-Richtungswechsel auf der Stelle im Aufstieg. Nötig wird er ab rund 30 Grad Hangneigung, wo eine gerade Spur schlicht zu steil zum Gehen wird.
Die Steigung, die du beim Anlegen der Aufstiegsspur hältst. 12 bis 15 Grad sind der effiziente Korridor; ab etwa 20 Grad verlieren selbst gute Felle spürbar Grip.
Der Streifen unter Ski oder Splitboard, dessen Haare beim Zurückrutschen greifen und beim Vorwärtsgleiten flach liegen. Mischungen aus Mohair und Nylon (oft 70:30) sind Standard.
Der Abschnitt unter der Bindung, der beim Abstoß greift — per Steigwachs, Schuppen oder Fell. Skating-Ski haben keine, dort entfällt das Steigwachs komplett.
Rückwärts fahren — auf dem Board mit dem sonst hinteren Fuß vorn, auf Twin-Tip-Ski mit den Skienden voran. Aus der Normalstellung landet jede ungerade Drehung (180, 540) switch.
Der Umbau vom Aufstiegs- in den Fahrmodus am Gipfel. Mit eingespieltem Ablauf sind Geübte in 60 bis 90 Sekunden fertig — ungeübt kostet dieselbe Stelle ein Vielfaches.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.