Vortrieb allein über beide Stöcke, ohne Beinabstoß. Braucht keine Steigzone und ist bis rund 8–10 % Steigung oft mindestens so schnell wie der Diagonalschritt.
Der Doppelstockschub bringt dich auch dann noch nach vorn, wenn das Steigwachs versagt — er braucht keine Steigzone. Deshalb trainieren Langdistanz-Spezialisten bis zu 50 % ihres Volumens damit. Der typische Fehler ist, ihn als Armübung zu verstehen: Wer nur zieht, hat nach zwei Kilometern brennende Arme und trotzdem kein Tempo. Der Impuls kommt aus dem Rumpf — du klappst über die Hüfte nach vorn und lässt das Körpergewicht auf die Stöcke fallen. Setz die Stöcke dabei auf Höhe der Bindung auf, nicht weit vor dem Körper. Was oft untergeht: Jenseits von etwa 8–10 % Steigung ist der Gleichstand belegt — darüber hinaus greifen die meisten wieder zum Diagonalschritt. Und die Technik lebt von Rumpfkraft — ohne die belastest du vor allem Schultern und Rücken.