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Eistanz — Glossar
Alle Eistanz-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.
Hohlschliff (Radius of Hollow) (Equipment) Die Rille, die längs in die Kufenunterseite geschliffen wird und die beiden Kanten überhaupt erst erzeugt. Angegeben in Zoll: kleinerer Radius heißt tiefere Rille, mehr Grip. Mondopoint (Equipment) Internationales Schuhgrößensystem (ISO 9407), das die Fußlänge direkt in Millimetern angibt — Standard bei Skischuhen und Skates. Pflichttanz (Pattern Dance) (Regel) Eine von der ISU per Diagramm vorgegebene Schrittfolge zu festgelegter Musik, Rhythmus und Tempo. Weil alles fixiert ist, wird eure Technik bewertet und nicht eure Idee. Pinguinschritte (Slang) Der Spitzname für die ersten Meter auf dem Eis: kurze, abgehackte Schritte mit dem Gewicht über den Fußballen, noch ganz ohne echte Gleitphase. T-Stopp (Bewegung) Bremstechnik, bei der ein Skate quer hinter den anderen gesetzt und über die Rollen geschleift wird — die T-Form gibt ihr den Namen. Tiefe Kante (Cheatcode) Dich spürbar in die Kurve legen, statt fast aufrecht zu bleiben. Kantentiefe und Fluss werden im Bewertungskriterium Platzierung ausdrücklich bepunktet — keine Stilfrage. Übersetzen (Crossover) (Bewegung) Kurventechnik, bei der das äußere Bein über das innere gesetzt wird — so hältst du in der Kurve Tempo oder wirst sogar schneller.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
1RM (One-Repetition Maximum) (Regel) Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung. BMR & TDEE (Regel) BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE. Deload (Cheatcode) Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt. Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung) Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich. Knie-Valgus (Bewegung) Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse. Muskelkater (DOMS) (Cheatcode) Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität. Progressive Überlastung (Cheatcode) Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf. RIR (Reps in Reserve) (Regel) Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin. RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel) Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen. Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung) Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird. Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode) Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.