Cheerleading — Glossar

Alle Cheerleading-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Dip (Bewegung)
Die synchrone Bein-Vorspannung von Bases und Flyer unmittelbar vor dem Hochdrücken — der eigentliche Motor jeder Hebefigur, vergleichbar dem Einfedern vor einem Sprung.
Dismount (Cradle & Pop-off) (Bewegung)
Das kontrollierte Beenden eines Stunts. Beim Cradle fangen die Bases den Flyer in den Armen, beim Pop-off landet er selbst auf den Füßen.
Level-System (Level 1–7) (Regel)
Die Einstufung aller Elemente nach Schwierigkeit von Level 1 bis 7. Stunts, Würfe und Pyramiden gehören erst ab Level 3 ins Programm.
Motions (Arm-Positionen) (Bewegung)
Die geraden, hart abgestoppten Armpositionen des Cheer — High-V, Low-V, T, Clean, Touchdown. Sie sind das Alphabet, aus dem jede Choreografie gebaut wird.
Spring Floor (Federboden) (Equipment)
Der gefederte Wettkampf- und Trainingsboden. Er bietet rund die 22-fache kritische Sicherheitshöhe von Beton und ist der wichtigste Sicherheitsfaktor im Cheer.
Tightness (tight sein) (Slang)
Der Zustand maximaler Ganzkörperspannung, in dem sich ein Flyer für die Bases wie ein einziger starrer Körper anfühlt. Das Gegenteil heißt in der Halle „Noodle“.
Weiche Landung (Flyer-Landing) (Cheatcode)
Beim Abgang entscheidet die Landung des Flyers über die Aufprallkraft — messbar deutlich stärker als das Fangen der Base. Weich landen ist trainierbar.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.