Dip

Die synchrone Bein-Vorspannung von Bases und Flyer unmittelbar vor dem Hochdrücken — der eigentliche Motor jeder Hebefigur, vergleichbar dem Einfedern vor einem Sprung.

Worauf es ankommt

Ein Stunt läuft in klaren Phasen ab: Load-in, Dip, Extension, Stabilisierung, Dismount. Der Dip ist die Phase, in der die Energie geladen wird — Bases und Flyer beugen synchron die Knie und strecken gemeinsam auf den Count. Fehlt diese Synchronität, bricht die Kraftübertragung, und der Stunt stirbt auf halber Höhe. Der häufigste Fehler ist deshalb nicht zu wenig Kraft, sondern zu wenig Timing: Jeder federt in seinem eigenen Rhythmus ein, oder der Flyer setzt sich in die Bases, statt mitzudrücken. Die Korrektur ist immer dieselbe und immer laut — die 8er-Zählung mitsprechen, bis sie im Körper sitzt. Wer stattdessen einfach mehr drückt, macht es schlimmer: Ein Stunt, der am Dip scheitert, scheitert am Takt.