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Boot — Glossar
Alle Boot-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.
Goofy & Regular (Slang) Die Fußstellung auf dem Board: Regular steht mit dem linken Fuß vorn, Goofy mit dem rechten. Keine Variante ist besser. Hantel (Handle) (Slang) Der Griff am Ende der Zugleine, im deutschen Wakeboard-Jargon schlicht die „Hantel“. Sie gehört ruhig auf Hüfthöhe, die Arme bleiben dabei lang. Kantenwechsel (Bewegung) Der Wechsel von der Fersen- auf die Zehenkante (oder umgekehrt) — der Moment, in dem beim Snowboarden fast alle Stürze passieren. Line Loading (Cheatcode) Am Kabel fehlt die Bootwelle, den Pop erzeugst du selbst: im letzten Anfahrtsdrittel das Handle Richtung Hüfte ziehen, die Kante hart laden, dann am Kicker abdrücken. Pop-Up (Take-off) (Bewegung) Der Übergang vom Liegen in den Stand auf dem Brett — eine einzige flüssige Bewegung, während die Welle das Board schon trägt. Progressives Kanten (Edging) (Bewegung) Den Druck auf die Kante langsam aufbauen statt ruckartig hineinzustampfen: sanft anfangen, kurz vor dem Absprung explosiv beenden. So bleibt die Leine durchgehend gespannt. Spotter (Beobachter) (Regel) Die dritte Person an Bord, die nichts anderes tut, als Fahrer, Leine und Board im Blick zu behalten. In Deutschland ist sie zusätzlich zum Bootsführer vorgeschrieben. Wake-to-Wake (Bewegung) Der Grundsprung am Boot: Kante bis zur Kuppe der einen Wake-Seite, Absprung, Landung auf der Neigung der Gegenwelle. Am Kabel gibt es das nicht — dort landest du flach. Wasserstart (Bewegung) Der Übergang vom Sitzen im Wasser ins Fahren: Der Kite zieht dich über einen gesteuerten Powerstroke aus dem Wasser aufs Board.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
1RM (One-Repetition Maximum) (Regel) Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung. BMR & TDEE (Regel) BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE. Deload (Cheatcode) Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt. Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung) Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich. Knie-Valgus (Bewegung) Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse. Muskelkater (DOMS) (Cheatcode) Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität. Progressive Überlastung (Cheatcode) Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf. RIR (Reps in Reserve) (Regel) Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin. RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel) Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen. Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung) Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird. Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode) Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.