Der Griff am Ende der Zugleine, im deutschen Wakeboard-Jargon schlicht die „Hantel“. Sie gehört ruhig auf Hüfthöhe, die Arme bleiben dabei lang.
„Hantel“ klingt nach Kraftraum, meint aber nur den Griff, an dem du hängst — und fast jeder Anfängerfehler beim Wakeboarden dreht sich um ihn. Der häufigste Sturzgrund ist, die Hantel zur Brust zu reißen: Die Arme beugen sich, dein Schwerpunkt kippt nach oben, und der Zug hat auf einmal keine Linie mehr. Richtig ist das Gegenteil — Arme gestreckt, Hantel ruhig auf Hüfthöhe, den Zug über Kante und Beine annehmen statt über die Arme. Noch wichtiger ist der Reflex beim Sturz: Handle sofort loslassen. Wer sich festklammert, lässt den Zug an einem gestreckten Arm reißen, und die Schulterluxation gehört zu den häufigsten schweren Wakeboard-Verletzungen. Übe das Loslassen bewusst, bis es passiert, ohne dass du darüber nachdenkst — im Ernstfall bleibt dafür keine Zeit.