Mit fixierten Füßen unter den Ausreitgurten weit über die Bootskante lehnen, um die Krängung mit dem eigenen Gewicht zu kontern. Quasi-isometrische Halteleistung, vor allem im Oberschenkel.
Treffen zwei Boote auf unterschiedlichem Bug aufeinander, weicht das Boot mit Wind von Backbord aus. Die Luv/Lee-Regel greift erst, wenn beide denselben Bug fahren.
Das Flattern des Segels, wenn die Schot zu weit offen ist oder du zu hoch am Wind fährst. Die leichte Killfalte an der Vorderkante ist kein Fehler, sondern eine Trimm-Marke.
Die Kursstufen relativ zur Windrichtung: Amwind, Halbwind, Raumschots, Vorwind. Näher als rund 45 Grad an den Wind kommt kein Segelboot — dieser Sektor heißt No-go-Zone, dort bleibt jedes Boot stehen.
Luv ist die Seite, aus der der Wind kommt, Lee die windabgewandte. Dein Gewicht gehört fast immer nach Luv — dorthin, wo der Wind herkommt, nicht dorthin, wohin das Boot kippt.
Die kleinen Windfäden am Segel — dein ehrlichstes Trimm-Feedback in Echtzeit. Strömen der luv- und der leeseitige Faden gleichmäßig nach achtern, stimmt der Trimm.
Die Feineinstellung von Segeln und Rigg — Mastfall, Wantenspannung, Strecker, Baumniederholer. Konstanter Trimm bringt über eine Saison mehr als jedes spektakuläre Einzelmanöver.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.