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Kitesurfen — Glossar
Alle Kitesurfen-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.
Bar-Pressure (Equipment) Der Zugwiderstand, den du an der Bar spürst — die wichtigste Rückmeldung darüber, wo dein Kite gerade steht und wie viel Power er zieht. Board-Volumen (Liter) (Equipment) Der Rauminhalt eines Boards in Litern — die aussagekräftigste Kennzahl beim Boardkauf, weil sie über Auftrieb und damit über Wellenanzahl entscheidet. Bottom Turn (Bewegung) Die erste Kurve am Wellenfuß nach dem Take-off. Sie legt fest, wie viel Tempo und welche Linie du für alles Weitere hast. Chicken Loop (Equipment) Die Schlaufe am unteren Ende der Bar, die in den Trapezhaken eingehängt wird und den Kitezug auf die Hüfte überträgt. Depower (Equipment) Das Reduzieren der Kite-Leistung durch Verkleinern des Anstellwinkels — die zentrale Sicherheitsfunktion moderner Kites. Frontflügel (Front Wing) (Equipment) Der große vordere Flügel des Foils — er erzeugt den Auftrieb. Zum Einstieg rund 1.500 cm² beim Surf-Foil, 1.100 bis 1.700 cm² beim Windfoil: Mehr Fläche verzeiht mehr. Goofy & Regular (Slang) Die Fußstellung auf dem Board: Regular steht mit dem linken Fuß vorn, Goofy mit dem rechten. Keine Variante ist besser. Halse (Jibe) (Bewegung) Die Richtungsänderung, bei der das Heck durch den Wind geht. Gegenstück zur Wende, bei der der Bug durch den Wind dreht. Kantenwechsel (Bewegung) Der Wechsel von der Fersen- auf die Zehenkante (oder umgekehrt) — der Moment, in dem beim Snowboarden fast alle Stürze passieren. Kite-Größe (Quadratmeter) (Equipment) Die Fläche des Kites in m². Sie wird nach Windstärke und Körpergewicht gewählt — zu groß ist gefährlicher als zu klein. Line-Up (Slang) Der Bereich hinter der Brandung, in dem die Surfer auf die Wellen warten — und zugleich der soziale Ort, an dem die Spot-Regeln gelten. Overfoiling (Breach) (Bewegung) Das Foil steigt zu hoch, der Frontflügel durchbricht die Wasseroberfläche und zieht Luft statt Wasser — der Auftrieb bricht schlagartig weg, das Board knallt zurück. Pop-Up (Take-off) (Bewegung) Der Übergang vom Liegen in den Stand auf dem Brett — eine einzige flüssige Bewegung, während die Welle das Board schon trägt. Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung) Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird. Touchdown (Foil) (Bewegung) Das Aufsetzen des Boards, wenn die Fahrt unter die Mindest-Fluggeschwindigkeit fällt und der Frontflügel keinen Auftrieb mehr trägt. Ein sanfter Touchdown ist kein Sturz, sondern normal. Vorfahrt (Priority) (Regel) Die wichtigste Regel im Wasser: Wer dem brechenden Teil der Welle am nächsten ist, hat Vorrang. Wasserstart (Bewegung) Der Übergang vom Sitzen im Wasser ins Fahren: Der Kite zieht dich über einen gesteuerten Powerstroke aus dem Wasser aufs Board. Windfenster (Bewegung) Der dreidimensionale Bereich in Windrichtung vor dir, in dem sich der Kite bewegen kann. Wo er darin steht, entscheidet über die Zugkraft.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
1RM (One-Repetition Maximum) (Regel) Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung. BMR & TDEE (Regel) BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE. Deload (Cheatcode) Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt. Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung) Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich. Knie-Valgus (Bewegung) Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse. Muskelkater (DOMS) (Cheatcode) Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität. Progressive Überlastung (Cheatcode) Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf. RIR (Reps in Reserve) (Regel) Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin. RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel) Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen. Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode) Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.