Street — Glossar

Alle Street-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Bail & Slam (Slang)
Ein Bail ist der bewusste Abbruch: Du steigst ab, bevor der Trick schiefgeht. Ein Slam ist der unkontrollierte Sturz, den du nicht mehr rechtzeitig abgebrochen hast.
Drop-In (Regel)
Im Surfen der Vorfahrtsverstoß, bei dem jemand in eine bereits gefahrene Welle einsteigt. Im Skateboarding dagegen das Einfahren in eine Rampe von der Coping.
Durometer (Rollenhärte) (Equipment)
Die Härte von Rollen auf der A-Skala, z. B. 84A. Höhere Zahl heißt härter, schneller und lauter; niedrigere weicher und griffiger.
Goofy & Regular (Slang)
Die Fußstellung auf dem Board: Regular steht mit dem linken Fuß vorn, Goofy mit dem rechten. Keine Variante ist besser.
Grind & Slide (Bewegung)
Beim Grind rutschen die Trucks — die Metallachsen — über die Kante, beim Slide die Unterseite des Decks. Der 50-50 mit beiden Trucks auf der Kante ist der Einstieg.
Pop (Bewegung)
Das explosive Herunterschlagen des Tails — der Auslöser jedes Sprungtricks. Vom Boden kommt das Board erst, wenn der vordere Fuß zeitgleich nach vorn schiebt. Gemessener Schub: rund 2,2-faches Körpergewicht.
Railstand (Primo) (Bewegung)
Das Board balanciert auf einer seiner Längskanten, du stehst mit den Füßen auf Rollen und Deckkante. Toeside ist die einfachere Variante — die meisten lernen sie zuerst.
Skate-Stopper (Regel)
Kleine Metallnoppen auf Ledges, Bänken und Geländern, die jeden Grind sofort abbrechen. Sie sind das eindeutige Verbotssignal des Eigentümers — dann gilt: Spot wechseln.
Skate-Wachs (Cheatcode)
Ein Klumpen Wachs, über Ledge oder Rail gezogen, macht die Kante gleitfähig. Ohne ihn haken Trucks und Deck ruckartig — die häufigste Sturzursache beim Grinden.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.