Pickleball — Glossar

Alle Pickleball-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Aufschlag von unten (Regel)
Im Padel springt der Ball erst auf, dann triffst du ihn unterhalb der Hüfte diagonal ins gegnerische Feld. Im Pickleball gilt: unter der Taille, Paddlekopf unter dem Handgelenk.
Dink (Bewegung)
Ein weicher, kurzer Ball, der knapp über das Netz in die gegnerische Kitchen fällt. Er bietet dem Gegner keine Angriffsfläche — schieben statt schlagen.
Dritter Ball (Third Shot Drop) (Cheatcode)
Der erste Schlag des Aufschlagteams nach Aufschlag und Return: weich und hoch in die gegnerische Kitchen statt hart — er kauft dir die Zeit, ans Netz vorzurücken.
Kitchen (Non-Volley-Zone) (Slang)
Der Spitzname für die 2,13 m tiefe Zone direkt am Netz. Dort darfst du den Ball nicht aus der Luft nehmen — und dein Nachschwung darf dich nicht hineintragen.
Niemandsland (Slang)
Die Zone zwischen Netz und Grundlinie. Dort stehst du für Volleys zu weit hinten und für tiefe Bälle zu weit vorne — deshalb hältst du dich dort so kurz wie möglich auf.
Split-Step (Bewegung)
Ein kleiner beidbeiniger Hüpfer genau im Moment des gegnerischen Schlags — er macht dich in jede Richtung sofort reaktionsfähig.
Zwei-Bounce-Regel (Regel)
Aufschlag und Return müssen je einmal aufspringen, bevor überhaupt jemand volleyen darf. Sie verhindert, dass das Aufschlagteam sofort ans Netz stürmt.

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.