Golf — Glossar

Alle Golf-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.

Ace (Slang)
Der Wurf vom Tee direkt in den Korb — ein Loch in einem. Das größte Einzelereignis einer Runde, und das Wort, das am Platz am lautesten gerufen wird.
Alignment-Stick (Cheatcode)
Ein dünner Stab — zwei alte Schläger tun es auch —, den du auf den Boden legst, um Ziellinie und Fußlinie zu prüfen. Das schnellste Gegenmittel gegen krumme Bälle.
Birdie & Bogey (Regel)
Score-Namen relativ zum Par einer Bahn: Birdie heißt ein Schlag unter Par, Bogey einer darüber, Eagle zwei darunter. Absolut angegeben wird ein Score im Golf fast nie.
Break (Grün lesen) (Bewegung)
Die seitliche Krümmung, die ein Putt durch die Neigung des Grüns nimmt. Du zielst deshalb nicht aufs Loch, sondern auf einen Punkt daneben — den Rest macht die Schwerkraft.
Divot (Regel)
Das Stück Rasen, das dein Eisen beim Schlag aus dem Fairway heraushebt. Es zurückzulegen oder die Stelle zu besanden, ist die zentrale Etikette-Pflicht auf dem Platz.
Flight (Slang)
Die Gruppe, mit der du eine Runde spielst. Im deutschen Golf-Alltag hängt an diesem einen Wort alles: Startzeit, Spieltempo, Etikette — und dein verlässlichster Trainingspartner.
Griffarten (Overlap, Interlocking, Baseball) (Bewegung)
Die drei Arten, wie deine Hände am Schläger zusammenarbeiten: Overlap (kleiner Finger liegt auf), Interlocking (Finger verhakt) und Baseball (alle zehn Finger am Griff).

Allgemein

Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.

1RM (One-Repetition Maximum) (Regel)
Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung.
BMR & TDEE (Regel)
BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE.
Deload (Cheatcode)
Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung)
Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich.
Knie-Valgus (Bewegung)
Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse.
Muskelkater (DOMS) (Cheatcode)
Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität.
Progressive Überlastung (Cheatcode)
Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf.
RIR (Reps in Reserve) (Regel)
Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin.
RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel)
Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen.
Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode)
Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.