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Eisklettern — Glossar
Alle Eisklettern-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.
Beta (Slang) Die Lösung eines Boulders oder einer Route — welche Griffe, welche Reihenfolge, welche Körperposition. Crux (Schlüsselstelle) (Slang) Die schwerste Stelle einer Route oder eines Boulders — sie bestimmt in der Regel die gesamte Bewertung. Downturn (Kletterschuh) (Equipment) Die nach unten gebogene Form aggressiver Kletterschuhe, die den Druck auf die Zehenspitze bündelt. Dyno (Dynamischer Zug) (Bewegung) Ein dynamischer Sprung an der Wand, bei dem kurzzeitig alle vier Kontaktpunkte den Fels verlassen. Flash, Onsight & Rotpunkt (Regel) Die drei Begehungsstile: Onsight ohne jede Vorinformation im ersten Versuch, Flash im ersten Versuch mit Beta, Rotpunkt nach Übung. Fontainebleau-Skala (Fb) (Regel) Die in Europa gebräuchliche Schwierigkeitsskala fürs Bouldern: von 3 über 6A bis derzeit 9A, mit Zwischenstufen A, B und C. Front-pointing (Frontalzacken-Technik) (Bewegung) Steigtechnik fürs steile Eis: Ab etwa 45 Grad aufwärts trittst du die zwei Frontzacken einmal präzise ein und lässt den Fuß dann stehen. Im Flacheren spart Flat-footing die Waden. Heel Hook (Bewegung) Klettertechnik, bei der die Ferse auf einem Tritt oder Griff eingehakt wird, um das Becken nah an die Wand zu ziehen. Klopfprobe (Eis anhören) (Cheatcode) Fünf-Sekunden-Gewohnheit vor jedem Zug: Placement einmal antippen, bevor du volles Gewicht draufgibst. Dumpfer Ton heißt fest, hohles Klingen heißt Luft dahinter — solche Stellen umgehen. Smearing (Reibungstritt) (Bewegung) Das Antreten auf strukturlosem Fels allein über Reibung, ohne echten Tritt — die Sohle wird großflächig aufgesetzt.
Allgemein
Begriffe aus der Trainingslehre, die in jeder Sportart gelten.
1RM (One-Repetition Maximum) (Regel) Das maximale Gewicht, das du für genau eine saubere Wiederholung bewegen kannst. Bezugsgröße für fast jede Trainingsplanung. BMR & TDEE (Regel) BMR ist dein Grundumsatz in völliger Ruhe, TDEE der Gesamtverbrauch inklusive Alltag und Training. Ernährungsziele rechnen immer gegen den TDEE. Deload (Cheatcode) Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt. Kadenz (Schritt- / Trittfrequenz) (Bewegung) Anzahl der Schritte pro Minute beim Laufen oder Kurbelumdrehungen beim Radfahren. Beim Laufen liegen 170–180 Schritte/Minute für die meisten im günstigen Bereich. Knie-Valgus (Bewegung) Das Einknicken der Knie nach innen bei Kniebeugen, Sprüngen und Landungen. Einer der wichtigsten Risikomarker in der Technikanalyse. Muskelkater (DOMS) (Cheatcode) Der verzögerte Muskelschmerz 12–72 Stunden nach ungewohnter Belastung. Kein Gradmesser für Trainingsqualität. Progressive Überlastung (Cheatcode) Das einzige Prinzip, ohne das kein Training langfristig wirkt: Der Reiz muss über die Zeit steigen, sonst hört die Anpassung auf. RIR (Reps in Reserve) (Regel) Die Anzahl sauberer Wiederholungen, die du am Satzende noch geschafft hättest. RIR 2 = zwei waren noch drin. RPE (Rate of Perceived Exertion) (Regel) Skala für die gefühlte Anstrengung. Im Kraftsport meist 1–10, wobei RPE 8 heißt: zwei Wiederholungen wären noch drin gewesen. Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung) Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird. Zone 2 (Grundlagenausdauer) (Cheatcode) Der lockere Ausdauerbereich, in dem du dich noch in ganzen Sätzen unterhalten kannst. Basis fast jedes Ausdauerplans.