Bouldern — Glossar
Alle Bouldern-Fachbegriffe verständlich erklärt: Technik, Equipment, Regeln und Slang – mit Tipps zur Fehlervermeidung.
- Beta (Slang)
- Die Lösung eines Boulders oder einer Route — welche Griffe, welche Reihenfolge, welche Körperposition.
- Crux (Schlüsselstelle) (Slang)
- Die schwerste Stelle einer Route oder eines Boulders — sie bestimmt in der Regel die gesamte Bewertung.
- Deload (Cheatcode)
- Eine bewusst leichtere Woche, in der Umfang oder Intensität deutlich reduziert werden, damit die Anpassung nachkommt.
- Downturn (Kletterschuh) (Equipment)
- Die nach unten gebogene Form aggressiver Kletterschuhe, die den Druck auf die Zehenspitze bündelt.
- Dyno (Dynamischer Zug) (Bewegung)
- Ein dynamischer Sprung an der Wand, bei dem kurzzeitig alle vier Kontaktpunkte den Fels verlassen.
- Flash, Onsight & Rotpunkt (Regel)
- Die drei Begehungsstile: Onsight ohne jede Vorinformation im ersten Versuch, Flash im ersten Versuch mit Beta, Rotpunkt nach Übung.
- Fontainebleau-Skala (Fb) (Regel)
- Die in Europa gebräuchliche Schwierigkeitsskala fürs Bouldern: von 3 über 6A bis derzeit 9A, mit Zwischenstufen A, B und C.
- Heel Hook (Bewegung)
- Klettertechnik, bei der die Ferse auf einem Tritt oder Griff eingehakt wird, um das Becken nah an die Wand zu ziehen.
- Rumpfspannung (Core-Tension) (Bewegung)
- Die aktive Stabilisierung von Bauch, Rücken und Becken, über die Kraft zwischen Beinen und Armen überhaupt erst übertragen wird.
- Smearing (Reibungstritt) (Bewegung)
- Das Antreten auf strukturlosem Fels allein über Reibung, ohne echten Tritt — die Sohle wird großflächig aufgesetzt.