Der Flex Shot lässt eine überstabile Scheibe auf Anhyzer erst rechts drehen, dann zurückfaden: S-Kurve. Scheibe, Winkel, Tempo, Zielen, Fehler und Sicherheit.
Die ehrliche Antwort: Ein Flex Shot ist ein Anhyzer-Wurf mit einer überstabilen Scheibe: Sie dreht zuerst nach rechts, „flext" dann zurück nach links und endet in einem Fade. So beschreibt es der Blog eines Händlers: Die Scheibe zeichnet eine S-Kurve [1]. Nutzen soll er bei Rechts-nach-links-Doglegs, versteckten Körben rechts, Hindernissen auf der linken Seite, als Kontrollwurf bei Distanz und bei Gegenwind [1].
Ehrlich vorab: Für den Flex Shot habe ich keine Studie gefunden, und die einzige gelesene Quelle ist ein Händler-Blog. Er ist außerdem in sich nicht ganz konsistent: Er fordert eine Scheibe mit Fade 3 oder höher und Turn 0 oder positiv, nennt aber als sanfte Flex-Option eine Scheibe mit Fade 1 [1]. Behandle alle Zahlen darin als Startwerte, nicht als Regel.
Wie schwer ist das? Du brauchst einen sauberen Anhyzer, einen kontrollierten Release und ein Gefühl für die Scheibe. Der Flex Shot ist deshalb ein Pro-Wurf: Fehler im Winkel oder Tempo ändern die ganze Kurve. Ein Zeitversprechen gibt es nicht.
Die Außenkante der Scheibe ist nach oben gekippt (Anhyzer). Der Blog gibt Richtwerte: mild 10–20°, moderat 20–35°, steil 35–45°. Fang mild an und werde steiler, wenn du besser wirst [1]. Das sind Händlerangaben, keine Messungen.
Meilenstein: Du wirfst fünf Würfe mit demselben Winkel, und die Scheibe zeichnet jedes Mal dieselbe Kurve.
Der Flex Shot wird mit vollem Tempo geworfen. Mehr Armgeschwindigkeit bringt eine stärkere Rechtsdrehung vor dem Flex; ein weicher Wurf dreht gar nicht rechts und fadet nur, dann ist es ein Hyzer-Wurf [1].
Eine hohe Nase lässt die Scheibe steigen, stallen und abstürzen [1]. Halte die Nase flach oder leicht unten (Praxis).
Meilenstein: Die Scheibe steigt nicht, sie läuft kontrolliert.
Weil die Scheibe zuerst nach rechts dreht, zielst du links vom Ziel. Zielst du aufs Ziel, endet sie links davon [1].
Folge dem Anhyzer-Winkel und beende den Wurf hoch und rechts [1]. Halbherzige Releases sind unberechenbar [1].
Der Blog nennt den Flex Shot auch für Gegenwind [1]. Teste das erst bei leichtem Wind, notiere, wie stark die Kurve kippt, und bleib bei einer Scheibe. Auf dem Platz wählst du den Flex nur, wenn die Kurve eine freie Landezone hat (Praxis).
Meilenstein: Von zehn Würfen landen sieben in einer Zone von 15 m Breite (Praxis-Maß).
Wenn du den Flex Shot lernen willst, dokumentiere drei Scheiben und drei Winkel in einer Tabelle. Der Blog nennt die Stellschrauben: Stabilität der Scheibe, Anhyzer-Winkel und Wurftempo [1]. Eine Tabelle zeigt dir nach zwanzig Würfen, welche Kombination zu deinem Arm passt, ohne dass du rätst. Wiederhole sie später mit derselben Scheibe, damit du Fortschritt von Tagesform unterscheiden kannst.
Ein Anhyzer-Wurf mit überstabiler Scheibe: Sie dreht zuerst nach rechts, flext dann zurück nach links und endet im Fade, also eine S-Kurve [1].
Laut einem Händler-Blog eine überstabile mit Fade 3 oder höher und Turn 0 oder positiv [1]. Dieselbe Quelle nennt aber auch eine Fade-1-Scheibe als sanfte Option, die Angaben sind also nicht eindeutig.
Bei Rechts-nach-links-Doglegs, versteckten Körben rechts, Hindernissen auf der linken Seite, zur Kontrolle bei Distanz und bei Gegenwind [1].
Links vom Ziel, weil die Scheibe zuerst nach rechts dreht [1]. Zielst du aufs Ziel, endet sie links davon [1].
Hüftrotation und Hit im Discgolf: Tempo über die kinetische Kette — [object Object]