Rondat, Flickflack, Salto gehockt: Regeln, Voraussetzungen, Aufbau

Rondat, Flickflack, gehockter Salto: die Tumbling-Standardkombination. Ab welchem Level erlaubt, Voraussetzungen, Aufbau mit Trainer, Landungsdaten, Fehler.

Sportart: Cheerleading · Level: Fortgeschritten

Einleitung

Rondat, Flickflack, gehockter Salto rückwärts ist die Standardkombination im Cheer-Tumbling: Du drehst aus dem Anlauf eine Rondat, setzt einen Flickflack an und schließt mit einem Salto in der Hocke ab. Die Begriffe sind im Regelwerk genau definiert: Beim Flip dreht sich der Körper mit der Hüfte über den Kopf, ohne dass Boden oder Basis Kontakt haben; beim Tuck ist der Körper in der Hüfte gebeugt und die Knie sind zur Brust gezogen [3].

Die ehrliche Antwort auf „Ab wann darf ich das?“: Als Anlaufpass im ICU-Level Median, im CCVD-Level 3 und im USASF-Level 3 — und zwar nur gehockt und nur aus der Rondat oder aus Rondat-Flickflack [1][2][3]. Einen gehockten Salto aus dem Stand erlauben die Regelwerke erst ab dem Level Advanced beziehungsweise Level 4 [1][2][3]. Wie lange der Weg dorthin dauert, hängt von Kraft, Körperspannung und Trainer ab; in Wochen oder Monaten lässt sich das nicht seriös versprechen.

Wichtig: Dieser Guide beschreibt Regeln, Voraussetzungen und Sicherheitsdaten, aber keine Salto-Technik. Saltos lernst du nur mit einem Trainer, der das Spotten und die Methodik beherrscht. Im CCVD-Modul Tumbling Basic der Trainer-C-Ausbildung (acht Lerneinheiten) geht es um Bodenturnen bis zum Flickflack [4] — frag deinen Trainer, wo seine Qualifikation für Saltos herkommt.

Was du brauchst

Schritt für Schritt

1. Voraussetzung klären

Rondat und Flickflack sitzen: gleiche Anlauflänge, gleiche Landung, kein Zurückfallen. Meilenstein: zehn Rondat-Flickflacks hintereinander mit gleich weicher Landung (Praxis-Wert).

2. Die Rotation separat und gesichert lernen

Die Salto-Rotation lernst du in einer Umgebung, die Fehler verzeiht, zum Beispiel auf Tumble Track, Air Track, Trampolin oder weichen Matten, und mit geschultem Spotting. Welche Hilfsmittel und welche Stufen, entscheidet dein Trainer. Meilenstein: Der Trainer bestätigt, dass die Rotation sicher gespottet und kontrolliert landet.

3. Aufbau zur Kombination

Erst wenn Rondat-Flickflack und die gespottete Rotation sicher sind, verbindet der Trainer beides, zunächst gespottet, dann mit schrittweise weniger Hilfe. Meilenstein: Fünf gespottete Pässe in Folge ohne Korrektur des Trainers.

4. Landung und Pass-Struktur

Du landest auf beiden Füßen. Nach einem Salto ist im Level 3 kein weiteres Tumbling-Element erlaubt; folgt eines, muss mindestens ein Schritt dazwischen liegen; ein Schritt aus dem Salto zählt noch zum selben Pass [1][2]. Zwei Saltos direkt hintereinander sind im Standing Tumbling des Level 4 nicht erlaubt [1][2]. Meilenstein: Du kennst die Regeln deines Levels und deine Choreografie hält sie ein.

5. Training mit Video und Auswertung

Nach jedem Pass anschauen: Landung, Rotation, Wiederholbarkeit. Meilenstein: Der Trainer gibt die Kombination für die Routine frei, nicht du.

Häufige Fehler

Sicherheitshinweise

Dieser Guide erklärt und motiviert, ersetzt aber kein betreutes Training. Saltos nie ohne Trainer, nie ohne gedämpfte Fläche, nie allein.

Pro-Tipp

Filme den Pass von der Seite und stoppe die Landung. Frage dich: Gleiche Fußposition links und rechts? Kommt der Salto jedes Mal gleich weit? Ein wiederholbarer Pass ist ein sicherer Pass; ein Pass, der mal klappt und mal nicht, gehört zurück in den Aufbau. Das ist Coaching-Erfahrung, keine Studie.

FAQ

Was ist ein Rondat-Flickflack-Salto?

Eine Tumbling-Kombination aus dem Anlauf: Rondat, Flickflack (Rückwärts-Handstandüberschlag) und ein gehockter Salto rückwärts. Der Salto ist ein Flip, bei dem die Hüfte über den Kopf rotiert, ohne Kontakt zu Boden oder Basis; im Tuck sind die Knie zur Brust gezogen [3].

Ab welchem Level ist der Salto nach Rondat erlaubt?

Im Anlaufpass im ICU-Level Median, CCVD-Level 3 und USASF-Level 3, aber nur gehockt aus Rondat oder Rondat-Flickflack [1][2][3]. Gehockte Saltos aus dem Stand erlauben die Regelwerke erst ab Level 4 [1][2][3]. Layouts, Whips und X-Outs sind im Level 3 nicht erlaubt [1][2]. Welches Level euer Team turnt, steht in eurer Wettkampfkategorie.

Darf ich nach dem Salto direkt weitere Tumbling-Elemente turnen?

Im Level 3 nicht: Nach einem Salto ist kein Tumbling erlaubt, außer mindestens ein Schritt trennt die Pässe; ein Schritt aus dem Salto zählt noch zum selben Pass [1][2]. Im Standing Tumbling des Level 4 sind Salto-Salto-Kombinationen direkt hintereinander nicht erlaubt [1][2].

Wie lange dauert es, bis ich den Salto kann?

Das lässt sich seriös nicht versprechen. Es hängt von Kraft, Körperspannung, Erfahrung und der Qualität deines Trainers ab. Wichtig ist die Reihenfolge: erst Rondat-Flickflack sicher, dann die gesicherte Rotation, dann die Kombination, immer mit geschultem Spotting und gedämpfter Fläche [5]. Wer abkürzt, riskiert Kopf, Nacken und Rücken.

Schritt für Schritt

  1. Voraussetzung klären: Rondat und Flickflack sicher und wiederholbar. Meilenstein: zehn Rondat-Flickflacks mit gleich weicher Landung (Praxis-Wert).
  2. Rotation gesichert lernen: Auf fehlerverzeihendem Gerät mit Spotting, Stufen bestimmt der Trainer. Meilenstein: Trainer bestätigt Sicherheit.
  3. Zur Kombination aufbauen: Erst gespottet verbinden, Hilfe schrittweise reduzieren. Meilenstein: fünf gespottete Pässe ohne Korrektur.
  4. Landung und Pass-Struktur: Beidfüßig landen; nach dem Salto kein Tumbling ohne Schritt dazwischen. Meilenstein: Choreografie hält die Level-Regeln.
  5. Mit Video auswerten: Landung, Rotation, Wiederholbarkeit prüfen. Meilenstein: Trainer gibt die Kombination frei.

Key Takeaways

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