Layout im Cheerleading: der gestreckte Rückwärtssalto. Ab welchem Level erlaubt, Voraussetzungen, warum Höhe und Landung zählen, was dein Trainer können muss.
Ein Layout ist ein Salto, bei dem du dich in einer gestreckten, hohlen Körperposition rückwärts über den Kopf drehst — der elegante große Bruder des gehockten Salto. So steht es im Regelwerk: ein Flip mit Hüfte-über-Kopf-Rotation in gestreckter, hohler Position [1]. Der Unterschied zu den Nachbarn: Beim Tuck sind die Knie zur Brust gezogen, beim Pike ist der Körper in der Hüfte gebeugt bei gestreckten Beinen [1]. Beim Layout bleibt alles lang.
Die ehrliche Antwort auf „Ist das nur ein größerer Tuck?“: Nein. Aus der Physik weißt du: Je länger der Körper, desto langsamer die Drehung. Du brauchst also mehr Höhe und mehr Drehimpuls als in der Hocke. In einer Turn-Studie mit zwölf Turnern hing die Landequalität bei gestreckten Salti an der Symmetrie der Beine, und die Turner mussten genug Höhe erzeugen, um symmetrisch zu landen [7]. Das ist ein Transfer aus dem Turnen, aber er passt zur Praxis.
Regeltechnisch ist der Layout ein Meilenstein: Im ICU-Level Median und im CCVD-Level 3 sind Layouts ausdrücklich nicht erlaubt, nur der gehockte Salto aus Rondat oder Rondat-Flickflack [2][3]. Erst im Level Advanced beziehungsweise Level 4 sind Flips bis zu einer Drehung ohne Schraube frei, also auch der Layout [2][3]. Wie lange der Weg dorthin dauert, lässt sich nicht seriös in Wochen versprechen.
Wichtig: Dieser Guide beschreibt Regeln, Voraussetzungen und Sicherheitsdaten, aber keine Salto-Technik. Layouts lernst du nur mit einem Trainer, der Spotting und Methodik beherrscht. Im CCVD-Modul Tumbling Basic der Trainer-C-Ausbildung geht es um Bodenturnen bis zum Flickflack [4] — frag, woher die Salto-Qualifikation deines Trainers kommt.
Der gehockte Salto ist wiederholbar und die Landung ist stabil. Meilenstein: zehn gespottete oder ungespottete Hocksaltos (je nach Trainerfreigabe) mit gleicher Landeposition (Praxis-Wert).
Übe Streckungssprünge mit hohlem Körper: Körper lang, Rippen unten, Blick nach vorn. Meilenstein: zehn hohe Streckungssprünge mit gleichbleibender Körperspannung und leiser Landung.
Die gestreckte Rotation lernst du ausschließlich in einer Umgebung, die Fehler verzeiht (zum Beispiel Tumble Track, Air Track, Trampolin, weiche Matten) und mit geschultem Spotting. Stufen und Hilfsmittel bestimmt dein Trainer. Meilenstein: Der Trainer bestätigt, dass die Rotation sicher gespottet und kontrolliert landet.
Erst wenn die gesicherte Rotation sitzt, verbindet der Trainer sie mit Rondat-Flickflack oder mit dem Standing-Eingang, zunächst gespottet, dann mit schrittweise weniger Hilfe. Meilenstein: fünf gespottete Pässe ohne Korrektur.
Im Standing Tumbling des Level 4 sind direkte Salto-Salto-Kombinationen verboten, ebenso Sprünge in direkter Verbindung mit einem Standing Flip [2][3]; ein Beispiel im Regelwerk ist die Verbindung Rondat, Toe Touch, Flickflack, Whip, Layout [2][3]. Meilenstein: Deine Choreografie hält die Regeln deines Levels ein.
Nach jedem Pass anschauen: Höhe, Körperlinie, Landung. Meilenstein: Der Trainer gibt den Layout für die Routine frei, nicht du.
Dieser Guide erklärt und motiviert, ersetzt aber kein betreutes Training. Saltos nie ohne Trainer, nie ohne gedämpfte Fläche, nie allein.
Miss deine Höhe, nicht deine Drehung. Lass dich beim Streckungssprung und beim gespotteten Layout mit dem Handy von der Seite filmen und halte ein Referenzobjekt (zum Beispiel eine Deckenmarkierung) im Bild. Wenn die Höhe von Woche zu Woche steigt, ist die Basis richtig. Das ist Coaching-Erfahrung, keine Studie.
Ein Salto, bei dem der Körper in gestreckter, hohler Position über den Kopf rotiert. Das Regelwerk nennt das einen Flip mit Hüfte-über-Kopf-Rotation in gestreckter Position [1]. Beim Tuck sind die Knie zur Brust gezogen, beim Pike ist die Hüfte gebeugt [1].
Im ICU-Level Median und im CCVD-Level 3 nicht, dort sind nur gehockte Saltos aus Rondat oder Rondat-Flickflack erlaubt [2][3]. Im Level Advanced beziehungsweise Level 4 sind Flips bis zu einer Drehung ohne Schraube erlaubt [2][3]; einen Layout mit Schraube, den Full, erlauben erst die Level 5 und höher [2][3].
Im Standing Tumbling des Level 4 nicht: Direkte Salto-Salto-Kombinationen sind verboten, und das Regelwerk nennt ausdrücklich die Verbindung mit einem Whip und anschließendem Layout als Beispiel [2][3]. Rondat und Flickflack vor dem Layout sind erlaubt, weil der Flickflack kein Flip ist [1].
Das lässt sich seriös nicht versprechen. Es hängt von Kraft, Körperspannung, Höhe, Erfahrung und der Qualität deines Trainers ab. Die Reihenfolge ist wichtig: gehockter Salto sicher, gestreckte Position ohne Rotation, gesicherte Rotation, dann der Pass, immer mit Spotting und gedämpfter Fläche [5].
Full im Cheerleading: Salto mit Schraube, Regeln und Verantwortung — [object Object]