Ein bewusst gewählter, unbewegter Punkt, auf dem die Augen während der Pose ruhen. Dein Sehsystem ist einer der stärksten Balance-Sensoren – fixierst du, hört das Wackeln auf.
Wenn du in einer Balance zu kippeln beginnst, wandern fast immer zuerst die Augen und der Körper folgt. Drishti dreht das um: Du klebst den Blick an einen unbewegten Punkt, in stehenden Balancen etwa zwei Meter vor dir am Boden, und die Wackelei beruhigt sich spürbar. Probier den Unterschied bewusst aus – einmal in der Standwaage den Blick wandern lassen, einmal fixieren. Zwei Dinge machen den Effekt kaputt: der Blick zur Nachbarmatte und starres Glotzen mit zusammengekniffenen Augen, denn Anspannung im Gesicht wandert in den ganzen Körper. Ein Detail, das oft untergeht: In Rückbeugen den Blick nur leicht heben, nie den Kopf in den Nacken werfen. Bei Nackenproblemen bleibt der Drishti geradeaus.