Brick-Training (Koppeltraining)

Radfahren direkt gefolgt von Laufen, ohne nennenswerte Pause. Ohne Brick-Training läufst du nach dem Rad 10–15 % langsamer als offen, mit regelmäßigem nur noch 1–5 %.

Worauf es ankommt

Das bleierne Beingefühl nach dem Rad ist keine Einbildung, sondern messbar: Laufen kostet im Übergang je nach Leistungsniveau 1,6 bis 11,6 Prozent mehr Energie, und die auffälligste Änderung ist eine vermehrte Rumpfvorlage. Brick-Training trainiert genau diese Umstellung — und nichts sonst tut das. Zwei Fehler sind typisch: das Brick meiden, weil es unangenehm ist, und zwischen Rad und Lauf eine lange Pause einlegen — dann sind es zwei normale Einheiten. Halte den Übergang so kurz wie im Rennen, plane eine Einheit pro Woche statt drei auf einmal, und steuere die Laufintensität über die Herzfrequenzzone statt über das Gefühl — die ersten Minuten fühlen sich für jeden härter an, als sie sind. Was oft untergeht: Es gibt keinen Trittfrequenz-Trick, der das ersetzt — die Studienlage dazu ist widersprüchlich, die Gewöhnung ist der belegte Weg.