Das kontrollierte Heben und Senken des Körpers über Fußgelenk, Knie und Ballen. Vier der fünf Standardtänze leben davon — nur der Tango bleibt bewusst flach.
Rise & Fall ist der Unterschied zwischen Marschieren und Schwingen: eine S-förmige Welle, die vom Fuß über das Knie in den Körper läuft. Sie besteht aus drei Bausteinen — Body Rise (Knie und Hüfte strecken), Foot Rise (über den Ballen hoch) und dem Fall zurück. Der häufigste Anfängerfehler ist, sich mit den Schultern zu heben; die Bewegung startet unten, die Schultern fahren nur ruhig mit. Genauso oft wird der Fall als Fallenlassen missverstanden — er ist aktiv, mit weichen Knien, sonst kippt die Balance und die Gelenke werden gestaucht. Viele Trainer takten den Walzer dafür als „Down — up, up — down“. Was leicht untergeht: Rise & Fall ist eine lange, flache Welle, kein Fahrstuhl — sichtbares Hüpfen ist zu viel Amplitude. Und im Tango gibt es ihn gar nicht; wer ihn dorthin mitnimmt, verrät sich sofort.