Der turbulente Windschatten eines Springers. Wer hineingerät, verliert schlagartig Luftwiderstand und damit Kontrolle — „du warst in meiner Burble“ ist nie ein Kompliment.
Die Burble ist kein Randphänomen, sie erklärt einen guten Teil der Unruhe in Gruppensprüngen: Hinter einem instabilen Flieger reißt die Strömung ab, und wer dort hineingerät, hat für einen Moment schlicht weniger Luft unter sich. Die richtige Reaktion ist nicht Gegensteuern, sondern Abstand — im Freefly gilt die Regel, sich von unruhigen Fliegern eher zu entfernen als heranzurücken, und lieber fein als grob zu korrigieren. Ein Denkfehler, der oft mitläuft: Die Burble liegt nicht hinter dir im Sinne deiner Blickrichtung, sondern über dir — der Fahrtwind kommt im Freifall von unten. Und noch einer, speziell im Wingsuit: Für die Öffnung gilt die Fahrt im Moment des Ziehens als der größere Risikofaktor, nicht die Burble.