Der große letzte Schritt zum Federball. Dabei wirkt rund das 2,5-Fache deines Körpergewichts — das Knie bleibt über oder hinter der Fußspitze, nie davor.
Der Ausfallschritt ist die teuerste Bewegung im Badminton: rund 2,5-faches Körpergewicht als Spitzenkraft, die Achillessehne trägt dabei das 6- bis 12-Fache, die Patellarsehne etwa das 5-Fache. Entsprechend liegen die häufigsten Verletzungen an Knie und Sprunggelenk. Der Unterschied zwischen Elite und Amateur liegt weniger in der Kraft als im Fuß: Amateure setzen lateral auf dem Vorfuß auf und kippen im Sprunggelenk nach außen — der direkte Weg zum Umknicken. Fortgeschrittene laden medial über den Vorfuß und verlagern von der Ferse zum Ballen, mit aktiver Knie- und Rumpfstabilisation. Dreh im tiefen Ausfallschritt den Fuß nicht nach außen, das erhöht die Knielast messbar. Was oft untergeht: Nicht der Sprungsmash ist das Risiko, sondern die Landung und der tiefe Lunge mit verdrehtem Fuß — Hallenschuhe mit seitlichem Halt sind hier wichtiger als jeder teurere Schläger.