Die Halse auf dem Directional von heelside auf toeside mit Fußwechsel: Voraussetzungen, Kite-Führung, Fußwechsel und die Fehler, die dich vom Board werfen.
Die ehrliche Antwort vorweg: Die Directional-Halse wechselt die Richtung auf dem Surfboard so, dass du am Ende toeside fährst, und dafür musst du die Füße tauschen, weil das Board eine feste Nase und eine feste Hinterkante hat. Anders als beim Twintip ist vorne nicht gleich hinten, das macht die Halse zum eigenen Skill. Im IKO-Wave-Programm stehen Jibe und, später, Jibe strapless als eigene Punkte [1]; die Twintip-Halse selbst ist bei IKO Level 4.2 [2].
Warum du sie früh lernen willst: Auf Wellen wechselst du ständig die Richtung. IKO beschreibt es so: Bei seitlich auflandigem Wind musst du den Kite dauernd von einer Seite des Fensters zur anderen bewegen, bei seitlich ablandigem bleibt er mittig auf 45 Grad und du carvest nur mit dem Board [1]. Wer die Halse nicht beherrscht, bleibt auf einer Bahn.
Ich ordne sie intermediate ein: sie setzt die Twintip-Halse und das Toeside auf dem Directional voraus, mit einer Kombination aus Kite-Führung, Gewichtsverlagerung und Fußwechsel. Dieser Guide erklärt das Prinzip und ersetzt keinen Coach.
Kannst du auf dem Directional in beide Richtungen fahren, Höhe halten und das Board kontrolliert kanten? IKO rät, im Zweifel einen Schritt zurückzugehen [3]. Meilenstein: Du fährst 100 Meter pro Seite sauber (Praxis-Richtwert).
Stelle dich auf das Board am Strand und tausche die Füße, bis es ohne Hinsehen klappt. Sonst wird der Fußwechsel im Wasser zum Stolpern (Praxis). Meilenstein: Du tauschst die Füße zehnmal, ohne zu wackeln.
Auf Flachwasser bei geringem Zug führst du den Wechsel in einer geraden Fahrt aus. Der Kite bleibt ruhig (Praxis). Meilenstein: Du tauschst die Füße in der Fahrt, ohne dass das Board einsinkt.
Wie bei jeder Wende: Der Kite wandert zuerst zur neuen Seite, der Körper folgt. Mehr dazu siehe Transition (Praxis). Meilenstein: Du führst den Kite in der Wende, ohne ihn ins Wasser zu fahren.
Du fährst einen Bogen, verlagerst das Gewicht, tauschst die Füße und baust auf der neuen Seite wieder Kante und Zug auf (Praxis). Meilenstein: Eine volle Halse, ohne dass das Board einsinkt.
Wiederhole die Halse in beide Richtungen und variiere Radien. IKO rät, mit der starken Seite zu beginnen, die schwache aber nicht zu vernachlässigen [5]. Meilenstein: Fünf Halsen am Stück, auf beiden Seiten.
Beim Fußwechsel stehst du kurz ohne feste Verbindung. Fußverletzungen sind in der Statistik an der Spitze: In einer Umfrage mit 626 Athleten war der Fuß die häufigste Verletzungsregion [6]. Auf Wellen kommt hinzu, dass das Board dich treffen kann [4].
Fußwechsel und Wende sind zwei Aufgaben auf einmal. Plane pro Halse deshalb viel Platz ein, fahre den Bogen lieber zu weit als zu eng und brich ab, wenn der Fußwechsel nicht klappt, statt ihn zu erzwingen (Praxis). Halte zwei Leinenlängen Abstand in Lee [7] und beachte die Vorfahrtsregeln: Der erste auf der Welle hat Vorrang [4]. Dieser Guide ersetzt kein betreutes Training.
Übe den Fußwechsel barfuß an Land mit geschlossenen Augen. Wer den Wechsel blind kann, muss im Wasser nicht hinsehen. Zähle laut mit: „Kite, Gewicht, Füße, Kante“. (Praxiserfahrung)
Weil ein Directional eine feste Fahrtrichtung hat. Nach der Wende müsste dein hinterer Fuß der vordere sein. Die Technik dazu zeigt dein Coach.
Immer, wenn du auf einer Welle oder bei Böen die Richtung wechselst. IKO beschreibt, dass die Kite-Bahn im Wellenreiten davon abhängt, aus welcher Richtung der Wind kommt [1].
Sie braucht mehr Balance, weil du dich ohne feste Schlaufen am Board orientierst. Eine Messung dazu liegt mir nicht vor.
Eine, die gute Power mit Depower-Reserve bietet und dich nie überpowert [4].
Ja. IKO setzt die Halse in Level 4.2 an [2] und nennt es Zeitverschwendung, eine Power-Halse ohne die einfache Halse zu versuchen [3]. Die Grundidee, Kite zuerst und Körper danach, bleibt auf dem Surfboard gleich, nur der Fußwechsel kommt dazu.
Cutback: Von der Schulter zurück in den kraftvollen Teil der Welle — [object Object]