Fairwaybunker im Golf: Fest stehen, Ball zuerst treffen, Regeln beachten (kein Aufsetzen, kein Sand testen) und mit Vorstellungstraining sicherer werden.
Der Fairwaybunker-Schlag ist ein langer Schlag aus einem Bunker, der weit vom Grün entfernt liegt. Du triffst den Ball sauber vor dem Sand, nicht den Sand zuerst. Wichtig sind vor allem ein fester Stand und die Regeln: Sand testen und Schläger aufsetzen sind im Bunker verboten.
Die ehrliche Antwort auf „Wie spiele ich den Fairwaybunker?“ lautet: Sicher stehen, Ball zuerst treffen, und im Zweifel zuerst herausspielen. Zur Technik des Fairwaybunker-Schlags habe ich keine Studie gefunden. Belegt sind die Regeln und ein Baustein fürs Üben.
Regel 12.2b verbietet, vor dem Schlag absichtlich mit Hand, Schläger oder Rechen den Sand zu berühren, um die Beschaffenheit zu testen. Sie verbietet auch, mit dem Schläger direkt vor oder hinter dem Ball den Sand zu berühren, im Probeschwung den Sand zu berühren oder im Rückschwung den Sand zu berühren [1]. Erlaubt ist dagegen, die Füße fest zu setzen und im Sand etwas einzugraben [2].
Zum Üben: Eine Studie mit 32 Golfern auf County- und internationalem Niveau fand, dass Vorstellungstraining (PETTLEP-Imagery) plus echte Schläge die Bunkerschlag-Leistung nach sechs Wochen stärker verbesserte als nur Vorstellung oder nur echte Schläge [3]. Die Studie ist klein und bezieht sich auf den Bunkerschlag allgemein, nicht ausdrücklich auf den Fairwaybunker.
Alle Beschreibungen gelten für Rechtshänder, Linkshänder spiegeln.
Zwei Fragen vor dem Schlag. Erstens: Sitzt der Ball sauber im Sand, oder ist er eingegraben? Bei eingegrabenem Ball spielst du lieber heraus. Zweitens: Wie hoch ist die Lippe, und welcher Schläger hat genug Loft, um sie sicher zu überfliegen? Sicherheit vor Weite (Praxis). Du darfst den Sand nicht testen und den Boden nicht mit dem Schläger berühren [1].
Meilenstein: Du kannst Lage und Schlägerwahl in einem Satz begründen.
Setze die Füße fest und grabe sie leicht ein, das ist erlaubt [2]. So hast du einen sicheren Stand und senkst den Körperschwerpunkt etwas. Das ist Praxis. Dein Stand soll auch dann halten, wenn du mit Schwung drehst.
Meilenstein: Du kannst nach dem Schwung kurz auf einem Bein stehen, ohne zu wackeln.
Der Ball liegt leicht hinter der Mitte, der Griff ist etwas kürzer, das Gewicht leicht vorn (Lehrpraxis). So triffst du den Ball vor dem Sand. Zur Ballposition: Schon kleine Verschiebungen ändern den Anstellwinkel am Treffpunkt [4]. Setze den Schläger nicht im Sand hinter dem Ball auf, das wäre ein Regelverstoß [1]. Halte ihn knapp über dem Sand.
Unterkörper ruhig, Schwung ruhig, mit weniger Kraft als gewohnt. Wer Weite erzwingt, rutscht im Sand. Das ist Lehrpraxis. Spiele im Zweifel den sichereren, kürzeren Schlag.
Gehe den Schlag vorher bildhaft durch: Stand, Schwung, Treffpunkt, Flugbahn über die Lippe. Dieses Vorstellungstraining hat bei Bunkerschlägen zusammen mit echten Schlägen geholfen [3]. Mache den Probeschwung außerhalb des Bunkers, damit du den Sand nicht berührst [1].
Betritt den Bunker an der niedrigsten Stelle, nicht über die hohe Lippe: Ein Sprung auf Sand kann Knie und Rücken belasten (Praxis). Achte auf festen Stand, Sand rutscht. Prüfe, dass niemand in Schlagrichtung steht. Harke den Bunker nach dem Schlag (Etikette). Ob der Sand Stein oder harten Boden verbirgt, siehst du nicht; Treffer auf harte Gegenstände belasten Hand und Ellbogen. Bei Schmerzen höre auf. Dieser Guide ersetzt kein betreutes Training bei einem PGA-Pro oder DGV-Trainer.
Übe im Übungsbunker (dort gelten die Platzregeln nicht) den Ablauf in drei Stufen: erst Füße eingraben, dann den Schläger knapp über dem Sand halten, dann zehn Bälle mit dem Ziel „Ball zuerst“. Auf dem Platz gilt: kein Sandkontakt vor dem Schlag [1]. Das ist ein Übungsablauf, keine Studienerkenntnis.
Nein. Regel 12.2b verbietet, vor dem Schlag mit dem Schläger den Sand direkt vor oder hinter dem Ball zu berühren, im Probeschwung den Sand zu berühren oder im Rückschwung den Sand zu berühren [1]. Halte den Schläger knapp über dem Sand.
Nein. Du darfst nicht absichtlich mit Hand, Schläger oder Rechen den Sand berühren, um die Beschaffenheit für den nächsten Schlag zu testen [1]. Verstöße werden mit der allgemeinen Strafe geahndet [1].
Ja. Es ist erlaubt, die Füße fest zu setzen, auch mit etwas Eingraben in Sand oder losem Boden [2]. Das schafft einen sicheren Stand, was beim langen Schlag aus dem Bunker wichtig ist.
Einen, der genug Loft hat, um die Lippe sicher zu überfliegen. Das ist Lehrpraxis, ich habe keine Studie dazu gefunden. Im Zweifel nimm den loftreicheren Schläger und spiele zuerst sicher heraus.
Fester Stand, Ball leicht hinter der Mitte, Griff etwas kürzer, ruhiger Dreiviertel-Schwung, Schläger nicht aufsetzen. Das ist Lehrpraxis. Dass kleine Verschiebungen des Balls den Anstellwinkel verändern, zeigte eine Studie an Profis [4].
Punch Shot lernen: Der flache Schlag unter Ästen und gegen den Wind — [object Object]