Ball unter den Füßen im Golf spielen: tiefe Haltung, steilerer Schwung, Ziel anpassen. Ehrlich zu Messungen, mit Meilensteinen, Regelcheck und Sicherheit.
Beim Ball unter den Füßen liegt der Ball am Hang tiefer als deine Füße. Du gehst tiefer in die Knie, schwingst steiler und zielst anders, weil der Ball sonst gern in die falsche Richtung startet. Die größte Gefahr ist, dich beim Schwung aufzurichten und den Ball dünn zu treffen.
Die ehrliche Antwort auf „Wie spiele ich den Ball unter den Füßen?“: Tiefer stehen, tiefer bleiben, weniger schwingen. Belegt ist dazu wenig. In einer Studie mit acht Hobbygolfern und dem 7er Eisen waren Ballgeschwindigkeit, Schwunggeschwindigkeit, Länge und Flughöhe auf ebenem Boden höher als mit dem Ball über oder unter den Füßen [1]. Die Rückenstrecker auf der Zielseite waren in der Beschleunigung weniger aktiv, was die Autoren mit einem erhöhten Rückenrisiko verbinden [1]. Die Ballflugrichtung wurde nicht untersucht.
Bei Auf- und Abhängen gibt es mehr Messungen: Elite-Golfer richteten sich am Hang senkrecht zum Boden aus, verlagerten ihr Gewicht rund 9 % in Richtung des tieferen Fußes und standen breiter [2]. Das ist ein TRANSFER, kein direkter Befund zum Ball unter den Füßen.
Alle Beschreibungen gelten für Rechtshänder, Linkshänder spiegeln.
Unter den Füßen verlierst du den Ball nicht durch den Hang, sondern durch das Aufrichten.
Prüfe, wie der Hang verläuft, und ob dein Stand sicher ist. Nach den Golfregeln hast du keinen Anspruch auf einen normalen Stand oder Schwung und musst den am wenigsten störenden Weg nehmen [4]. Meilenstein: Du kannst begründen, warum du die Haltung ändern musst.
Gehe stärker in die Knie, beuge dich aus der Hüfte und halte den Rücken gerade. Der Ball liegt weiter weg und tiefer. Lehrpraxis, nicht durch die Messungen bestätigt. Meilenstein: Du kannst zehn Sekunden in der Ansprechposition stehen, ohne dass dein Gewicht auf die Fersen kippt.
Bei Hanglagen verlagerten Elite-Golfer das Gewicht zum tieferen Fuß und standen breiter [2]. Breiter Stand ist daher ein Teil des Plans. Übe, den Schwung ohne Ball so durchzuführen, dass du dein Gewicht nicht aus dem Stand schiebst. Meilenstein: Zehn Probeschwünge, nach denen du ohne Ausgleichsschritt stehst.
Der Schwung wird steiler, weil der Ball tiefer liegt. Du bleibst über dem Ball, bis er weg ist, und richtest dich nicht auf. Wähle einen Dreiviertel-Schwung. Meilenstein: Sieben von zehn Bällen werden sauber getroffen, ohne dass der Schlägerkopf dünn über den Ball streift.
Bei Rechtshändern neigt der Ball unter den Füßen erfahrungsgemäß zu einer Rechtskurve, deshalb zielst du etwas links am Ziel vorbei (Lehrpraxis). Bei Auf- und Abhang wurde gemessen: bergauf eher nach links, bergab eher nach rechts [2][5]. Meilenstein: Sieben von zehn Bällen landen innerhalb von etwa 15 Metern um dein Ziel.
Am Hang kannst du ausrutschen oder nach vorn kippen, besonders bei nassem Gras. Wenn dir der Stand nicht sicher vorkommt, spielst du den Ball lieber seitlich heraus. Über die Lebenszeit hatten mehr als die Hälfte der Golfer eine Verletzung, bei Profis vor allem Rücken, Hände und Handgelenke [6]. Bei Schmerzen im Rücken oder Handgelenk hörst du auf. Dieser Guide erklärt und motiviert, er ersetzt kein betreutes Training und keinen Trainer.
Setze beim Ansprechen die Schläger-Sohle zuerst und finde den Kontakt mit dem Boden, bevor du die Haltung festigst. Dann weißt du, wie tief du wirklich stehst. Das ist Trainer-Erfahrung, keine Studie.
Mit tiefer Haltung, geradem Rücken, breitem Stand, steilerem Dreiviertel-Schwung und einem Ziel, das den Hang einrechnet. Der Ball liegt tiefer als deine Füße.
Bei Rechtshändern erfahrungsgemäß eher nach rechts, das ist Lehrpraxis. Die Studie zum Ball über und unter den Füßen untersuchte die Richtung nicht [1]. Bei Auf- und Abhängen wurde sie gemessen: bergauf nach links, bergab nach rechts [2].
Meist, weil du dich im Schwung aufrichtest. Der Schlägerkopf fährt dann über den Ball. Bleib in den Knien und halte den Blick auf dem Ball (Lehrpraxis).
Nein. Nach Regel 8.1a darfst du die Bodenoberfläche nicht verändern oder Löcher, Vertiefungen oder Unebenheiten schaffen oder beseitigen. Fest stehen ist erlaubt [4].
Meist ja. In einer Studie mit acht Hobbygolfern waren Weite und Flughöhe auf ebenem Boden höher als mit dem Ball über oder unter den Füßen [1].
Flop Shot lernen: Der extrem hohe Schlag über ein Hindernis — [object Object]