Beim Straddle Putt stehst du breit und frontal zum Korb: gut bei Hindernissen und für eine gerade Linie. Stand, Regeln, Balance, Fehler und Meilensteine.
Die ehrliche Antwort: Der Straddle Putt ist ein Putt aus breitem, parallelem Stand, bei dem du frontal zum Korb stehst, statt einen Schritt nach vorn zu setzen. Ein Club-Handout aus Graz nennt ihn als Alternative zur Schrittstellung: Er wird besonders gebraucht, wenn zwischen Putt-Position und Korb ein Hindernis liegt und du seitlich ausweichen musst. Ein Fuß muss dabei immer hinter der vorigen Scheibenposition sein; als Standard-Putt ist er ebenfalls üblich, probier aus, was dir liegt [1].
Der Straddle ist kein Trick, sondern eine Variante mit denselben Regeln wie jeder Putt. Wie schwer ist das? Du brauchst Balance und ein sicheres Regelverständnis, weil der Stand eng an der Regelgrenze liegt. Ein Zeitversprechen gibt es nicht.
Der Lie ist ein Rechteck von 20 cm Breite und 30 cm Tiefe, das hinter der Hinterkante der Markierscheibe auf der Wurflinie liegt [2]. Zum Wurfmoment brauchst du mindestens einen Stützpunkt im Lie, keinen Stützpunkt näher am Ziel als die Hinterkante der Markierscheibe, und alle Stützpunkte im Spielfeld [4]. Beim Straddle heißt das: Beide Füße stehen auf Höhe der Markierscheibe oder dahinter, nie davor.
Meilenstein: Du erklärst einem Mitspieler, wo deine Füße zur Markierscheibe stehen dürfen.
Stell die Füße breit und parallel, frontal zum Korb (Praxis; das Handout beschreibt keine Fußabstände). Verteile das Gewicht gleichmäßig und geh etwas in die Knie. Das Graz-Handout nennt als Vorteil: Du kannst bei einem Hindernis seitlich ausweichen [1].
Der empfohlene Putt-Griff: Zeigefinger unter den äußeren Rand, der Mittelfinger Richtung Scheibenmitte gestreckt, um die Scheibe von unten zu stützen [1]. Der Kopf schaut zum Korb, der Arm hat einen leichten Bogen [1].
Meilenstein: Dein Griff sieht auf drei Handy-Fotos gleich aus.
Führe die Scheibe zentral nach hinten fast bis zum Körper (unter der Hüfte), dreh sie etwas gegen den Uhrzeigersinn (Handgelenksbeugung) und beschleunige sie zügig zentral zum Korb [1]. Das Gewicht wandert dabei nach vorn, mit Abstoß aus den Beinen [1]. Am Ende ist der Wurfarm ausgestreckt („Gib dem Korb die Hand") [1].
Innerhalb von 10 m nach dem Putt musst du erst zeigen, dass du dein Gleichgewicht hinter der Markierscheibe unter Kontrolle hast, bevor du zum Korb gehst [5]. Das Rules-School-Video erklärt: Du musst die Balance nur zeigen, nicht halten; du darfst die Füße verschieben, du darfst seitlich oder rückwärts fallen [3]. Der Putt zählt trotzdem, aber ein Stand-Fehler kostet einen Strafwurf [3].
Meilenstein: Zehn Putts aus 5 m: Du zeigst bei jedem Balance, und mindestens sieben gehen rein (Praxis-Maß).
Stell eine Wasserflasche zwischen dich und den Korb und umgehe sie seitlich. Der Straddle hilft dir, um sie herumzuputten, solange die Scheibe den Korb noch erreicht.
Wähle den Straddle nicht aus Prinzip, sondern wenn ein Hindernis im Weg ist oder du in der Grätsche sicherer stehst. Das Graz-Handout nennt beides: Hindernis und Standard-Putt, und rät, auszuprobieren, welcher Stil besser liegt [1]. Ein Putt-Stil, den du kontrolliert wiederholst, schlägt den „richtigen".
Ein Putt aus breitem, parallelem Stand, frontal zum Korb [1]. Er wird besonders verwendet, wenn ein Hindernis zwischen dir und dem Korb liegt, und kann auch Standard-Putt sein [1].
Ja, solange der Stand regelkonform ist: mindestens ein Stützpunkt im Lie, keiner näher am Ziel als die Hinterkante der Markierscheibe [4], und innerhalb von 10 m musst du nach dem Putt Balance hinter der Markierscheibe zeigen [5].
Hinter oder auf Höhe der Hinterkante der Markierscheibe, nicht davor [4]. Der Lie ist ein Rechteck von 20 cm × 30 cm hinter der Hinterkante der Markierscheibe [2].
Ja. Das Rules-School-Video erklärt: Du musst nur Balance hinter der Markierscheibe zeigen; du darfst auch seitlich oder rückwärts fallen [3]. Wer das nicht tut, riskiert einen Strafwurf [5].
Hyzer Flip im Discgolf: unterstabile Scheibe richtet sich flach auf — [object Object]