Der Power Grip hält die Scheibe fest unter dem Rand für Spin und Tempo bei Drives. Fingerlage, Daumenposition, Fehler, Belege und Schutz für Ellbogen.
Die ehrliche Antwort: Der Power Grip ist der Griff für Distanz, nicht für Gefühl. Du legst die Finger fest unter den Scheibenrand und gibst der Scheibe so beim Abwurf möglichst viel Drall (Spin) und Tempo. In Händler-Blogs gilt er als der Griff, mit dem die Scheibe nach der Landung noch weiter springt oder rollt („Ground Play") [1]. Ein Handout des Discgolfclubs Graz beschreibt für lange Distanzen genau das: den kleinen Finger durchgedrückt an den Innenrand, Ring- und Mittelfinger eng daneben, den Zeigefinger separat eingehängt [2].
Eine Studie mit Sensor-Scheiben zeigt, dass schon die Daumenposition messbar etwas ändert: Der Daumen etwa 3 cm vom Außenrand entfernt, also etwa zwei Daumenbreiten, lieferte die beste Kombination aus Drehtempo und Fluggeschwindigkeit [3]. Das war eine Mid-Range-Scheibe mit zwei Leistungsgruppen, kein Beweis für jeden Driver und jede Hand.
Wie schwer ist das? Der Griff ist schnell erklärt, aber er verlangt Handkraft und eine gute Technik drumherum. Ein Zeitversprechen gibt es nicht.
Leg die Außenkante der Scheibe in die Hand entlang der Handinnenfläche. Der äußere Rand sollte deutlichen Kontakt mit der Handinnenfläche haben, Daumen oben, restliche Finger unten [2].
Meilenstein: Du fühlst den Rand der Scheibe an der Handwurzel, nicht nur an den Fingerspitzen.
Für lange Distanzen legst du den kleinen Finger durchgedrückt an den Innenrand und stellst Ring- und Mittelfinger eng an den kleinen Finger. Mittel- bis kleiner Finger zeigen schräg nach hinten, der Zeigefinger hängt separat ein [2]. Das ist die Anleitung eines Club-Handouts, nicht einer Studie.
Der Daumen liegt oben auf der Scheibe, aber nicht zu nah am Rand [2]. In der Sensor-Studie war der Daumen rund 3 cm vom Außenrand (Position 2 von 5) die beste Kombination aus Drehtempo und Fluggeschwindigkeit; am äußersten Rand war das Drehtempo am höchsten, aber nicht die Fluggeschwindigkeit [3]. Probier deine Position und halte sie fest.
Meilenstein: Dein Griff sieht auf drei Handy-Videos hintereinander gleich aus.
Greif fest genug, dass die Scheibe nicht herausrutscht, aber halt den Arm locker. Die Scheibe soll beim Abwurf nicht wackeln [5]. Ein lockerer Arm ist wichtiger als ein fester Handgriff.
Übe zuerst im Stehen (Standwurf) und nur danach mit Anlauf. Das Graz-Handout empfiehlt: Beim Durchziehen nicht nach vorne schauen und den Arm locker durchschwingen lassen, bis er hinten wieder ankommt [2].
Meilenstein: Zehn Würfe, die Scheibe rotiert gleichmäßig und fliegt ohne Wackeln.
Halte den Griff zwischen Zeigefinger und Daumen fest und lass den Rest des Armes locker: Der Händler-Blog rät für Distanz, den meisten Druck zwischen Zeigefinger und Daumen zu legen, ohne den Arm zu verspannen [1]. Das ist eine Praxisregel, keine gemessene Größe.
Ein Griff mit allen Fingern fest unter dem Scheibenrand, gedacht für lange Distanzen mit viel Drall [2]. Händler-Blogs verbinden ihn mit mehr Ground Play nach der Landung [1]. Für kurze Würfe ist er nicht gedacht.
Oben auf die Scheibe, nicht zu nah am Rand [2]. In einer Sensor-Studie mit einer Mid-Range-Scheibe war ca. 3 cm vom Außenrand die beste Kombination aus Drehtempo und Fluggeschwindigkeit [3]. Teste deine Position.
Beides, je nach Wurf. Power Grip für Distanz und Ground Play, Fan Grip für weiche Landung und Kontrolle [1]. Ein Anfänger fährt mit dem Griff, der sich sicher anfühlt.
Ja. Geräte, die Hautabrieb vermindern (Handschuhe, Tape), und Mittel auf der Haut für besseren Griff (Talk, Kreide) sind nach den PDGA-Regeln erlaubt [4]. Geräte, die den Wurf direkt unterstützen, nicht.
Fan Grip im Discgolf: Kontrolle für kurze Drives und Upshots — [object Object]