Rondat Flickflack im Cheer: Anlauf, Rondat, Flickflack. Regeln nach Level, Voraussetzungen, Fehler und Landebelastung. Mit Trainer, Matte und Spot.
Rondat Flickflack ist die klassische Tumbling-Passage im Cheerleading: Du läufst an, machst einen Rondat und schließt direkt einen Flickflack an. Der Rondat ähnelt einem Rad, nur landest du mit beiden Füßen gleichzeitig und schaust in die Richtung, aus der du gekommen bist [1]. Das ist die Antriebsquelle für alle Rückwärts-Elemente. Wie lange du dafür brauchst, hängt vom Standing Back Handspring ab. Realistisch sind Wochen bis Monate nach einem sicheren Flickflack aus dem Stand — Erfahrungswert, keine Studienlage.
Die ehrliche Antwort darauf, warum die Passage so wichtig ist: Mit Anlauf erzeugst du Tempo, und Tempo macht den Flickflack einfacher und gefährlicher zugleich. Einfacher, weil der Schwung dich trägt. Gefährlicher, weil Fehler jetzt schneller und mit mehr Energie passieren. Genau deshalb sieht das Regelwerk Stufen vor: Im ICU-Level Beginner sind Handsprings nicht erlaubt; im Level Intermediate sind Serien im Running Tumbling erlaubt, Flips aber nicht; in Median erlaubt das Regelwerk Rückwärts-Flips nur als Tuck und nur aus Rondat oder Rondat Flickflack [2].
Der Rondat Flickflack ist der Motor der Tumbling-Passage, nicht das Finale.
Auch das gehört zur Wahrheit: Viele Teams wollen die Passage so schnell wie möglich, weil sie im Tryout oder auf dem Wettkampfzettel gut aussieht. Dein Körper hat dafür keinen Terminkalender. Die Passage ist fertig, wenn sie sauber, ruhig und vom Trainer abgenommen ist — nicht, wenn der Termin da ist.
Die Schritte zeigen eine Reihenfolge, die du mit deinem Coach besprichst — keine Anleitung zum Nachmachen.
Standing Back Handspring und Rondat einzeln und sicher. Der Trainer nimmt beides ab.
Meilenstein: Standing Back Handspring ohne Spot.
Der Eingang entscheidet über die Linie der Passage. Zuerst Hurdle und Rondat allein, bis die Linie gerade und der Abdruck gleichmäßig ist.
Meilenstein: Fünf Rondats in einer Linie, mit beiden Füßen gleichzeitig gelandet.
Der Rondat endet in einem kurzen Abdruck vom Boden, der die Energie für den Flickflack bringt. Im Regelwerk gilt bei Beginner: Nach einem Rondat darf kein direktes Tumbling folgen, ohne dass vorher eine deutliche Pause war [2] — im Training lohnt es sich trotzdem, diese Zwischenpause zu üben, bevor ihr sie verkürzt.
Meilenstein: Zehn Rebounds in Folge ohne Bremsen.
Der Trainer spottet Rondat und Flickflack zusammen. Ziel: leichte Berührung, nicht Tragen.
Meilenstein: Fünf Wiederholungen mit leichter Berührung.
Erst nach Freigabe durch den Trainer.
Dieser Guide erklärt und motiviert, ersetzt aber kein betreutes Training. Der Rondat Flickflack gehört auf Matte, Spring Floor oder Tumble Track, mit Trainer und Spot.
Filme deine Passage von hinten und von der Seite und schau zuerst nur auf die Linie: Landet der Rondat genau dort, wo dein Flickflack hinläuft? Eine schiefe Linie ist der häufigste Grund für schiefe Landungen und lässt sich oft schon im Eingang beheben. Das ist ein Praxis-Trick.
Übe den Rebound als eigenen Skill: Rondat, stehen bleiben, noch einmal Rondat, dann erst den Flickflack anhängen. So lernst du, dass der Abdruck aus dem Rondat kommt, nicht aus dem Flickflack. Das ist ein Praxis-Trick, kein Studienwert.
Beim Standing Back Handspring springst du ohne Anlauf aus dem Stand; beim Rondat Flickflack erzeugst du Tempo durch Anlauf und Rondat [1][2].
Im ICU-Level Intermediate sind Handspring-Serien im Running Tumbling erlaubt, Flips nicht; Rückwärts-Tucks aus Rondat oder Rondat Flickflack erst ab Median [2].
Nach einem sicheren Standing Back Handspring meist einige Wochen bis Monate. Belastbare Studien gibt es nicht, es ist Erfahrungswert.
Eine lange, weiche Fläche: Matte, Spring Floor oder Tumble Track. Technische Skills dürfen nicht auf Beton, Asphalt, nassen oder unebenen Böden stattfinden [2]. Harte Böden erhöhen die Belastungsrate bei Flip-Landungen [3].
Nein. Die Regelwerke verlangen Aufsicht durch qualifizierte Coaches [2].
Standing Back Tuck im Cheerleading: Ein Element für Fortgeschrittene — [object Object]