Rhythmische Ganzkörperbewegung, die kurzzeitig mehr Vortrieb erzeugt, als der Wind gerade liefert. Unterhalb von rund 18 Knoten entscheidet sie oft darüber, ob du überhaupt ins Gleiten kommst.
Pumpen ist der billigste Zusatzwind, den es gibt — und der am häufigsten falsch ausgeführte. Der klassische Fehler ist der reine Armzug: Er brennt die Unterarme in Minuten aus und bringt kaum Vortrieb. Der Impuls kommt aus Beinen und Rumpf, die Arme leiten ihn nur weiter. Fehler zwei: zu hoch am Wind pumpen. Fall vorher leicht ab, dann trifft jeder Kraftstoß in Fahrtrichtung, statt seitlich zu verpuffen. Und pump gezielt statt dauernd — kurz vor der Gleitschwelle oder wenn eine Böe abflaut. Ob es geklappt hat, verrät dir dein Kielwasser: Aus der breiten Schaumspur wird eine schmale, glatte Linie. Zwei Dinge, die oft untergehen: Im Wettkampf ist Pumpen nicht überall frei — im Slalom unbeschränkt, in Formula- und Kursrennen nur 30 Sekunden ab dem Start. Und auf dem Windfoil meint Pumpen etwas anderes: eine kreisförmige Bewegung des ganzen Riggs, die das Foil anhebt.