Szene-Wort fürs schnelle Geradeausfahren im Gleiten: lange Schläge hin und her, ohne Trick- oder Wellenabsicht. Der Freeride-Sweet-Spot dafür liegt bei 15 bis 22 Knoten.
Blasten ist das, was die meisten Menschen meinen, wenn sie „Windsurfen\" sagen: Du gleitest, hängst im Trapez, stehst in den Schlaufen und ziehst lange Schläge über flaches Wasser. Der typische Fehler ist, den Sweet Spot zu verlassen. Wer jede Böe jagt und immer kleiner riggt, verbrennt genau die Kraft, die in der dritten Stunde fehlt — 15 bis 22 Knoten reichen für eine lange Session. Der zweite Fehler steckt im Setup: Schlaufen ganz hinten und außen geben Kontrolle bei 40 km/h und mehr, kosten beim entspannten Blasten aber Komfort und Wendigkeit. Setz sie mittig-moderat, Fußweite etwas breiter als hüftbreit, und justier in kleinen Schritten nach. Was oft untergeht: Blasten verführt dazu, weit rauszufahren, weil es sich so leicht anfühlt. Die Faustregel bleibt trotzdem — nie weiter vom Ufer weg, als du im Notfall zurückschwimmen könntest.