Der letzte, lange Schritt im Angriffsanlauf: Er bremst dich ab und lenkt das Tempo nach oben um. Ohne ihn springst du aus dem Stand statt aus dem Anlauf.
Der Angriffsanlauf hat drei bis vier Schritte, aber nur einer entscheidet über die Sprunghöhe: der letzte. Er ist bewusst lang und bremsend, weil er waagerechtes Tempo in senkrechtes umwandelt — und die Sprunghöhe im Angriff hängt genau daran, wie schnell dein Körperschwerpunkt beim Absprung nach oben geht. Der häufigste Fehler ist ein Anlauf, der durchgehend gemütlich bleibt: Du kommst zwar sauber unter den Ball, hast aber nichts zum Umlenken. Der zweite ist ein zu kurzer letzter Schritt — dann kippst du nach vorn ins Netz statt nach oben. Steigere das Tempo über die Schritte hinweg und setz den letzten bewusst lang. Was oft untergeht: Der Stemmschritt bremst nicht nur, er lädt auch den Armschwung vor. Beide Arme gehen dabei nach hinten-oben — Beine und Arme sind ein Vorgang, keine zwei.