Der Angriff mit steifen Fingern oder Knöcheln im Sand. Es gibt ihn nur, weil das FIVB-Beachregelwerk den weichen Lob mit offenen Fingerkuppen verbietet.
In der Halle darfst du den Ball mit den Fingerspitzen über den Block tippen — im Sand kostet genau das den Punkt. Das FIVB-Beachregelwerk lässt im Angriff nur den sauberen Schlag, den Handballen oder eben den Poke zu: steife Finger oder Knöchel, kurzer harter Kontakt, keine weiche Führung. Der Grund ist praktisch: Am Strand entscheidet ein Schiedsrichter ohne Zeitlupe, und offene Finger sind schwerer sauber zu beurteilen als ein klarer Stoß. Der typische Umsteiger-Fehler ist der reflexhafte Fingertipp, sobald der Block steht — der überstreckt nebenbei gern die Finger. Trainiere den Poke deshalb als eigene Technik statt als Notlösung. Und nicht verwechseln: In der Abwehr ist die offene Hand nur bei hart geschlagenen Bällen erlaubt, alles Weiche nimmst du mit der Manschette oder dem Tomahawk.