D-Score & E-Score

Die Wertung besteht aus zwei Teilen: Der D-Score zählt die Schwierigkeit, der E-Score startet bei 10,0 und zieht für jeden Ausführungsfehler ab.

Worauf es ankommt

Fast jeder denkt zuerst: schwerer gleich mehr Punkte. Der D-Score besteht aber aus drei Bausteinen — dem Schwierigkeitswert der besten acht Elemente plus Abgang (Männer-Programm), den Elementgruppen-Anforderungen (vier Gruppen pro Gerät, zusammen bis zu 2,0 Punkte) und dem Verbindungswert, am Boden bis zu 0,2 Punkte pro direkt angehängtem Element. Der typische Fehler ist das neunte schwere Element: Für den D-Score zählt es nicht mehr, es kostet aber Kraft und provoziert E-Score-Abzüge. Rechne deine Kür deshalb schriftlich durch, statt nach Gefühl. Was oft untergeht: Die vier Elementgruppen sind je Gerät anders definiert — die Reck-Strategie trägt nicht aufs Pauschenpferd. In der Rhythmischen Sportgymnastik zählt zusätzlich die A-Note für Kunst so schwer wie die Schwierigkeit, im Trampolinturnen die per Laser gemessene Flughöhe.