Der Standard-Halt am Ende eines Tauchgangs: rund 5 Meter Tiefe, typischerweise 3 bis 5 Minuten — auch dann, wenn du die Nullzeit nie ausgereizt hast.
Der Sicherheitsstopp ist freiwillig und trotzdem Standard — verwechsle ihn nicht mit einem Dekompressionsstopp, der zwingend wird, sobald du die Nullzeit überschreitest. Der größte relative Druckwechsel des ganzen Tauchgangs liegt nicht in der Tiefe, sondern auf den letzten zehn Metern: Von zehn Metern zur Oberfläche halbiert sich der Druck, das Gasvolumen verdoppelt sich. Die Minuten auf fünf Metern geben deinem Gewebe Zeit, überschüssigen Stickstoff abzuatmen, bevor dieser Sprung kommt. Der häufigste Fehler ist kein vergessener Stopp, sondern ein wackliger: Wer zwischen drei und sieben Metern pendelt, weil die Tarierung nicht sitzt, macht ihn zur Dekoration. Halte die Tiefe über die Atmung, nicht über den Inflator. Und denk daran, dass die Entsättigung an der Oberfläche weiterläuft — nach dem Tauchen zwölf bis vierundzwanzig Stunden nicht fliegen.