Spotting

Der Kopf bleibt auf einem Punkt in Augenhöhe, während der Körper sich schon dreht, und schnappt dann blitzschnell nach. Bremst den Schwindel und zentriert die Drehung.

Worauf es ankommt

Ob du aus der Doppelpirouette fällst, liegt fast nie am Talent, sondern an zwei Dingen: Rumpfspannung und Spotting. Es ist derselbe Trick, mit dem sich Eiskunstläufer nicht schwindlig drehen – der Kopf bleibt so lange wie möglich auf dem Punkt, dann peitscht er herum und findet ihn sofort wieder. Der häufigste Fehler ist der Blick zum Boden: Er kippt die Achse nach vorn, und du drehst dich direkt in die Wackelei hinein. Der zweite ist ein zu langsamer Kopf, der mit dem Körper mitwandert, statt zu schnappen. Üb den Spot zuerst im Stehen, nur mit dem Kopf und ganz ohne Körperdrehung; erst danach schiebst du dich langsam um die eigene Achse und hältst den Punkt. In der Salsa läuft derselbe Mechanismus, nur kommt der Kopf dort erst am Ende der Drehung nach. Im Standardtanz gilt das Gegenteil: Dort spottest du nicht, der Kopf bleibt ruhig über der Wirbelsäule.