Tauchzug (Pullout)

Die Unterwasserphase nach Start und Wende: ein tiefer Armzug bis zu den Oberschenkeln, ein Delfinkick, ein Beinschlag. Der schnellste Abschnitt jeder Brustbahn.

Worauf es ankommt

Unter Wasser fällt der Wellenwiderstand weg — deshalb bist du im Tauchzug schneller als in jeder Bewegung an der Oberfläche. Ein 100-m-Rennen im 25-m-Becken hat einen Start und drei Wenden, also vier Tauchzüge: zwei Zehntel pro Stück sind fast eine Sekunde ohne zusätzlichen Zug. Der häufigste Fehler ist, zu früh aufzutauchen; der zweite ist ein Delfinkick, der irgendwo passiert statt gegen Ende des Armzugs, wenn die Hände nach hinten schießen. Finde deinen Breakout über das Tempo, nicht über das Gefühl: auftauchen, wenn die Unterwassergeschwindigkeit auf dein Renntempo abfällt. Zwei Dinge, die untergehen: Regelseitig muss der Kopf die Oberfläche durchbrechen, bevor die Hände beim zweiten Zug den breitesten Punkt erreichen — prüf das aktuelle Regelwerk deines Verbands. Und der Tauchzug heißt Luft anhalten: nie an die Grenze und nie nach Hyperventilation üben.