Die Grundstellung im Stehen: Pedale waagerecht, Knie und Ellbogen gebeugt, Hüfte zentral über dem Tretlager, Blick weit voraus. Arme und Beine sind deine zweite Federung.
Bergab kommen die Schläge von unten und die Kräfte von vorn — und genau nach vorn geht es schief: In einer Videoanalyse von 534 MTB-Crashes waren 55 % Abflüge über den Lenker, oberhalb von 30 km/h rund 75 %. Wer sitzen bleibt, hat starre Arme und Beine, und jeder Schlag schiebt ihn weiter nach vorn. Die häufigsten Fehler: durchgestreckte Arme, Gewicht zu weit vorn, Blick aufs Vorderrad, hohe Ferse. Die Korrektur: Ellbogen nach außen und deutlich beugen, Hüfte zurück, Brust tiefer, Fersen absenken, je ein Zeigefinger am Bremshebel, der Rest locker um den Lenker. Was oft untergeht: Das ist eine Position, in die du hinein- und wieder herausgehst, keine Statue. Verkrampft ermüdet sie — die Griffkraft sinkt nach einer Abfahrt messbar, der Puls liegt bei rund 80 % des Maximums, die Sauerstoffaufnahme nur bei gut der Hälfte. Bergab ist Halte-, keine Beinausdauerarbeit.