Fixiertes Sprunggelenk (Locked Ankle)

Fuß gestreckt, Sprunggelenk starr: Nur ein fixierter Fuß gibt beim Kontakt nicht nach. Ein weiches Sprunggelenk schluckt genau die Energie, die in den Ball soll.

Worauf es ankommt

Wie hart dein Schuss wird, hängt an zwei Dingen: wie schnell der Fuß ist und wie prall der Kontakt. Ein Vollspannstoß bringt den Ball je nach Level, Alter und Anlaufwinkel auf 18 bis 35 m/s — aber nur, wenn der Fuß beim Treffen nicht nachfedert. Deshalb ist das fixierte Sprunggelenk der billigste Hebel, den du hast: Zehen nach unten, Spann fest, und zwar schon vor dem Kontakt und nicht mittendrin. Der typische Fehler ist der Stocher-Schuss mit den Zehen, bei dem der Fuß beim Aufprall wegklappt und die Kraft verpufft. Dasselbe Prinzip gilt beim Innenseitpass: Wackelt das Sprunggelenk, hebt der flache Ball ab. Eine Einschränkung gehört dazu — maximale Ballgeschwindigkeit ist kein Selbstzweck. Zielst du bewusst, wird die Bewegung langsamer, und ein platzierter Ball zählt am Ende mehr als ein harter neben das Tor.