Kommen-Gehen (Gegenbewegung)

Zwei, drei Schritte in die eine Richtung, um den Gegner mitzunehmen — dann explosiv in die andere. Die Gegenbewegung macht aus Herumstehen echtes Freilaufen.

Worauf es ankommt

Aus dem Stand kommst du nie aus dem Deckungsschatten — der Verteidiger steht ja genau deshalb dort, wo er steht. Kommen-Gehen dreht das um: Du bewegst dich zuerst dorthin, wo du gar nicht hinwillst, nimmst den Gegner mit und startest dann in den Raum, den er gerade selbst geräumt hat. Zwei Fehler machen die Bewegung wirkungslos. Erstens die Gegenbewegung im Schlendertempo — sieht sie nicht glaubhaft aus, geht der Verteidiger nicht mit, und du hast dich nur ein paar Meter verschoben. Zweitens das Timing: Du willst frei sein, wenn dein Mitspieler passen kann, nicht drei Sekunden vorher. Schau ihn an und koppel deinen Start an seinen Kontakt. Und es geht nicht um Laufstrecke — meist reichen wenige Meter und ein scharfer Richtungswechsel, im engen Raum sogar weniger.